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Ergebnisse unserer Jugendkart Fahrer 2014

History: >>2011  >>2012  >>2013  >>Zurück zu den aktuellen Ergebnissen

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Platzierung unserer Fahrer bei den gefahrenen Rennen. Die Anzahl der gewerteten Fahrer steht in der jeweiligen Zeile der Klasse.


Lin- dau Park Ol- ching V1 Ol- ching V2 RC Günz- burg RR Reu- tti MSG Sont- hofen AC Aich- ach MSG Ober- stau- fen 1 ASC Bo- bin- gen MSC Ober- günz- burg MSC Scu- deria KE 1 MSC Al Corsa MAC Kö- nigs- brunn Lin- dau- er AC
Klasse 1 15 25 23 11 17 21 25 18 - 26 17 20 30 23
Sparrer, Luca 4 3 4 4 2 2 1 - - 9 3 2 2 1
Schieß, Gianluca 9 - - 7 5 11 13 16 - 5 2 15 7 3
Smouni, Jonas 11 9 19 9 11 15 5 9 - 14 12 9 17 10
Hasanowitsch, Artur 15 11 20 5 15 19 16 11 - 15 7 11 19 17
Mustafoski, Emin 14 5 6 6 8 10 17 4 - 7 10 10 6 7
Heiligensetzer, Pius - - - 11 12 14 - 13 - 18 8 18 - 15
Heiligensetzer, Kati - - - - - - - - - - 17 20 - 22
Klasse 2 20 30 30 12 23 34 34 30 24 36 30 27 38 29
Bergner, Alec 1 1 1 - 1 1 1 1 - 1 1 1 1 1
Uhlemayr, Robin 9 3 2 11 4 5 4 3 1 8 2 3 3 18
Dürbün, Deniz - - - - 19 18 - - - 22 5 14 22 -
Heiligensetzer, Lina - - - - - - - 30 - 31 17 22 - 17
Klasse 3 29 27 28 19 29 30 36 27 19 34 29 28 43 32
Neumann, Luca - - - - 3 1 2 4 - 15 2 25 16 22
Fleschutz, Patrick 11 21 5 8 9 2 11 18 1 5 3 2 2 9
Klasse 4 - - - - 15 18 32 16 27 18 13 17 37 16
Neumann, Nico - - - - 7 6 4 4 3 4 1 3 13 1

MSG Im- men- stadt MSC Markt- ober- dorf MSG Blai- chach
MSC Scu- deria KE 2 MSG Ober- stau- fen 2 RT Königs- brunn Allg. Mei- ster- schaft Allg. Mei- ster- schaft Ges. SAP Pokal Bayer. Mei- ster- schaft Be- zirks- mei- ster- schaft AvD Mei- ster- schaft Deut- sche Mei- ster- schaft
Klasse 1 21 33 19 22 18 24 19 99 7 32 - 11 21
Sparrer, Luca 1 1 1 1 6 14 1 3 1 2 1 1 8
Schieß, Gianluca 8 20 10 14 10 - 7 34 2 - 7 2 -
Smouni, Jonas 15 12 11 8 7 1 11 57 6 - 11 5 -
Hasanowitsch, Artur 5 11 13 7 15 2 12 62 3 - 12 4 -
Mustafoski, Emin - 6 5 11 9 - 8 38 4 - 8 6 -
Heiligensetzer, Pius 9 15 6 16 11 - 14 66 7 - 13 9 -
Heiligensetzer, Kati 21 32 17 19 12 - 19 99 - - 15 11 -
Klasse 2 29 40 28 25 24 29 28 99 4 36 - 9 33
Bergner, Alec 1 1 1 2 1 - 1 1 - 1 1 1 3
Uhlemayr, Robin 5 4 2 4 3 1 3 4 2 20 2 2 -
Dürbün, Deniz 17 26 18 14 17 - 17 64 - - 10 9 -
Heiligensetzer, Lina 14 29 10 15 15 - 19 74 - - 11 8 -
Klasse 3 27 41 25 25 26 - 26 99 9 35 - 11 -
Neumann, Luca 1 32 1 1 12 2 7 - 11 1 1 -
Fleschutz, Patrick 20 17 2 4 6 - 3 9 3 29 2 2 -
Klasse 4 14 36 10 15 12 - 14 99 - 35 - 11 -
Neumann, Nico 10 2 2 1 1 - 1 10 - 17 2 2 -

















































































Rennberichte


Deutsche Meisterschaft in Suhl/Thüringen  18./19.10.2014

Am letzten Wochenende 18./19. Oktober fand die Deutsche Jugendkart Meisterschaft auf dem idyllisch gelegenen Ringberg bei Suhl in Thüringen statt. Das Veranstaltungsgelände war für dieser Veranstaltung prima geeignet, jedoch hat sich der Veranstalter wenig Mühe für das Ambiente gegeben, die eine solche Veranstaltung verdient hätte.

Samstag:
Die Veranstaltung begann mit dem Einlauf der Fahrer gruppiert nach den Ländern, bei denen die Mannschaft der Bayern zu den größten der Veranstaltung zählte.

Der gestellte Rennkurs war sehr anspruchsvoll und eher hakelig, was für ein Rennen auf diesem Niveau zu erwarten war. Der Kurs beinhaltete neben Toren, Gassen, Schweizern und Wende die Standard-Aufgaben Z-Gasse, gebogene Gasse, Brezel und drei Deutsche-Ecken. Einige Schlüsselstellen erforderten eine sehr saubere Fahrlinie um eine gute Laufzeit zu erreichen.

Die Startnummern wurden leider ausgelost, statt diese nach der Qualifizierung auszugeben, was dann doch zu einer gewissen Ergebnisverzerrung geführt hat.

In Klasse 1 startete unser Luca Sparrer mit Startnummer 3 von 21 Startern im Nebel zu seinem ersten Wertungslauf, der zu dieser Tageszeit noch so dicht war, dass man vom Start fast das Ende der Strecke nicht mehr sehen konnte. Er fuhr auf dem nassen Parcours sehr sicher eine konkurrenzfähige Zeit von 42,96 Sek., die er im zweiten Wertungslauf noch um drei zehntel verbessern konnte. Er erreichte damit Platz 5 in der Tageswertung und hatte mit einem Rückstand auf Platz drei von nur 0,5 Sekunden durchaus Chancen am nächsten Tag noch einen Podestplatz zu erreichen.

Unser Klasse 2 Fahrer Alec Bergner loste die Startnummer 21 von 33 Startern. Trotz der relativ hohen Startnummer musste er im 1. Wertungslauf noch mit einem sehr feuchten Belag zurechtkommen. Er knackte beim Trainingslauf als erster Fahrer die 40 Sek. Marke und fuhr im ersten Wertungslauf fehlerfrei die bis dahin beste Fahrzeit von 40,07 Sek. Noch während seines Wertungslaufs kam jedoch die Sonne heraus und trocknete den Asphalt innerhalb einer Viertelstunde, so dass die noch folgenden Fahrer, insbesondere die beiden Letzen, wesentlich bessere Bedingungen hatten und schon 38er Zeiten fahren konnten. Im zweiten Wertungslauf zeigte Alec dann was im Trockenen möglich ist und fuhr eine 37,73. Am Ende des Rennens lag Alec damit ebenfalls wie Luca auf dem 5. Platz mit einem Rückstand von 1,08 Sek. auf den dritten und 1,29 Sek auf den ersten Platz.

Sonntag:
Der heute aufgebaute schnelle Rennkurs versprach viel Spaß, hatte aber auch drei Schlüsselstellen die es geschickt zu durchfahren galt. Er begann mit einem etwas hakeligem Slalom aus Dreiergassen und Toren, danach konnte man aber durch flüssig gestellte Tore Gassen und Schweizer richtig Gas geben und zum Teil fast im Drehzahlbegrenzer durchfahren. Vor dem Ziel dann noch ein Deutsches Eck um den Speed für die Zieleinfahrt noch etwas rauszunehmen.

Luca startete wieder im schon gewohnten Nebel und fuhr auf dem nassen Belag fehlerfrei eine Laufzeit von 29,29 Sek. Diese reichte leider nicht aus um sich weiter zu verbessern. Er beschloss im zweiten Wertungslauf noch mal alles zu geben. Er passierte souverän und flott die hakelige Kombination aus Gassen und Toren. Aber dann passierte es, er unterschätzte die letzte Kombination aus Toren und kickte mit dem Heck einen Kegel. Unbeeindruckt fuhr er flott weiter und konnte seine Laufzeit noch auf 29,07 Sek. verbessern, mit der er seinen fünften Platz vom Vortag hätte verteidigen können. Der gefallene Kegel beförderte Ihn aber leider auf den 8 Platz, was natürlich trotzdem eine Hervorragende Leistung ist und mit einem schönen Pokal belohnt wurde. Gratulation!

Die Klasse 2 startete wieder mit noch feuchtem Belag, jedoch drückten sich schon die ersten Sonnenstrahlen durch den Nebel. Alec, der aufgrund der Platzierung vom Samstag nun die Startnummer 29 hatte, hoffte dass die Strecke trocknet bis er an der Reihe ist. So war es dann auch und er konnte im Trainingslauf eine sagenhafte Zeit 24,51 Sek. fahren, allerdings mit 2 Kegelfehlern. Im Wertungslauf war er dann vorsichtig und erreichte fehlerfrei eine gute Laufzeit von 25,58, was von seinen Konkurrenten dann doch noch knapp geschlagen wurde. Am Ende des ersten Wertungslaufs ist er damit auf Platz 6 abgerutscht. Fieberhaft überlegte er, ob er den letzten Lauf auf Angriff oder Verteidigung fahren soll. Er entschied sich alles auf eine Karte zu setzen und anzugreifen. Nervenstark und souverän fuhr er die Klassenbestzeit von 24,74 Sek. (diese wurde sogar erst in Klasse 4 unterboten), holte sich den Tagessieg und katapultierte sich damit auf Platz 3. Gratulation!



RT Königsbrunn  12.10.2014

Zum diesjährig letzten Jugendkartslalom in unserer Umgebung haben sich heute 5 Fahrer von uns auf den Weg zum RT Königsbrunn aufgemacht. Der interessante Kurs bot sehr schnelle Passagen (zwischen Kreisel und den zwei deutschen Ecken), aber hatte insbesondere auch kurz nach dem Start schon eine extrem anspruchsvolle Stelle. Gerade in der Klasse 1, als die Strecke zu Beginn noch feucht war, war hier sehr viel "Popometer" gefragt, um fehlerfrei durchzukommen.

In Klasse 1 fuhr Alexander Winter heute sein zweites Rennen. Seine Fahrzeiten waren sehr ordentlich, und daß er auf dem schwierigen Kurs im ersten Lauf nur einen Kegelfehler hatte, ist fast schon sensationell. Er erreichte den sehr guten 15. Platz bei den 24 Startern dieser Klasse. Direkt vor ihm landete mit Luca Sparrer unser nächster Fahrer. Er kam mit den Bremsen dieser Karts nicht so gut zurecht, die zwei Kegel in der zweiten Aufgabe des zweiten Laufes waren eine Folge davon und brachten ihn letztlich aus dem Konzept. Seine Fahrzeiten wären aber podiumstauglich gewesen. Eine echte Sensation gab es dann ganz vorne auf der Ergebnisliste: Artur Hasanowitsch fuhr beide Wertungsläufe fehlerfrei, steigerte sich im zweiten Lauf sogar noch um eine Sekunde, und holte sich mit fast drei Sekunden Vorsprung auf den Drittplatzierten Platz 2. Selbst Topfahrern wie Alec und Robin gelang so eine Platzierung in ihrem allerersten Jahr "nur" beim Heimrennen. Kann so etwas überhaupt noch getoppt werden? Unglaublich, aber ja, selbst das geht: Überraschung des Tages war der Sieg von Jonas Smouni. Insbesondere er hat ja nicht gerade den Ruf eines Spezialisten, wenn es rutschig wird. Aber gerade sein sehr sauber gefahrener erster Wertungslauf auf dem noch rutschigen Untergrund, bei dem kaum ein Kegel berührt wurde, war der Schlüssel zu seinem heutigen Ergebnis. Als erster Fahrer der Scuderia holte er damit einen Rennsieg in seiner ersten K1-Saison (nachweislich seit 2003). Wahnsinn!

In Klasse 2 ging heute mit Robin Uhlemayr nur ein Fahrer von uns an den Start. Er nutzte erneut die Abwesenheit von Alec Bergner und zeigte mit unerreicht schnellen Zeiten, daß auch er das Siegen noch nicht ganz verlernt hat. Obwohl er sich im zweiten Lauf noch einen völlig unnötigen Kegel einhandelte, gewann er mit über zwei Sekunden Vorsprung diese Klasse mit 29 Startern.



AvD-Bundesendlauf in Ilsfeld  05.10.2014

Zum ersten Bundesendlauf des AvD seit 2010 trafen sich diesen Sonntag die besten AvD-Jugendkartfahrer aus ganz Deutschland. Die Veranstaltung, die vom RKV Ilsfeld durchgeführt wurde, war gut organisiert und dürfte bei allen Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben. Den Streckenposten war nicht anzumerken, daß sie drei Tage in Folge (am Freitag und Samstag fand der Superkart-Endlauf statt) auf dem großzügigen Platz ihre anstrengende Arbeit geleistet haben. Was uns auch sehr gut gefallen hat, war das Anzeigen sämtlicher Pylonenfehler durch Hochheben des entsprechenden Kegels. So war für jeden sofort ersichtlich, wo der Fehler gemacht wurde. Auch der Auswertungsmodus mit einem Streichergebnis, der den bisherigen Saisonverlauf als ein Ergebnis mit einbezieht, ist nachahmenswert. So kann bei entsprechend guter Leistung während der ganzen Saison zumindest ein Wertungslauf an diesem Endlauf "vergurkt" werden, ohne daß dies eine allzu große Auswirkung hat.

Das Wetter war obendrein wesentlich besser als noch am Samstag abend vorhergesagt: es blieb durchweg trocken, gegen Mittag zeigte sich dann sogar mal kurz die Sonne, so daß es nahezu identische Bedingungen für alle Fahrer gab. So gesehen hat also alles perfekt gepasst, und dementsprechend war dann letztlich auch die Leistung unserer Kartgruppe: Drei Meister- und sogar vier Vizemeistertitel konnten wir nach Kempten holen; und daß unsere junge erste Mannschaft es gegen die teils erheblich ältere und somit erfahrenere Konkurrenz ebenfalls noch souverän aufs Siegertreppchen geschafft hat, setzte dem Ganzen sozusagen noch die Krone auf. Doch nun zu den einzelnen Ergebnissen:

Klasse 1: Für Kati Heiligensetzer war der Endlauf-Höhepunkt der neunte Rang mit einer tollen, fehlerfreien Fahrt im dritten Wertungslauf. Sie erreichte am Ende den 11. Rang in dieser Klasse. Ihr Bruder Pius erreichte ebenfalls im dritten Lauf als Sechster sein bestes Ergebnis, er kam am Ende auf den 9. Platz. Zwei fünfte Plätze (im ersten und zweiten Wertungslauf) sicherte sich mit zwei fehlerfreien Fahrten Emin Mustafoski am Vormittag. Nachmittags gelang es ihm leider nicht mehr, ohne Fehler ins Ziel zu kommen, und so erreichte er dann den 6. Platz in der Gesamtwertung. Jonas Smouni war in allen Läufen sehr schnell unterwegs, brachte diese Zeiten aber leider nur zwei Mal fehlerfrei ins Ziel. Lohn waren der dritte Platz im vierten Lauf sowie der vierte Platz im zweiten Lauf. Im Gesamt kam er auf den fünften Platz. Einen sehr guten Tag erwischte Artur Hasanowitsch, der mit nur einem Pylonenfehler in den vier Wertungsläufen zwei Mal Dritter und zwei Mal Vierter wurde. Am Ende hatte er etwas Pech, mit 0,83 Punkten Rückstand auf das Podium den vierten Platz in der Gesamtwertung erreicht zu haben. Spannend wurde es beim Wettstreit um die Podiumsplätze. Gianluca Schieß zeigte Topleistungen, welche mit dem Sieg im zweiten Lauf ihren Höhepunkt hatten. Leider brachte ihn ein Pylonenfehler im dritten Wertungslauf um seine durchaus vorhandenen Chancen auf den Gesamtsieg, aber auch so darf er als Vizemeister mehr als zufrieden sein. Bundesendlaufsieger der Klasse 1 darf sich nun Luca Sparrer nennen. Mit drei Laufsiegen sowie der höchsten Punktzahl aus der Qualifikation holte er sich letzten Endes noch deutlich den Meistertitel.

Klasse 2: Deniz Dürbün war die Aufregung, bei einem Endlauf dabei sein zu dürfen, deutlich anzumerken. Und so gelang es ihm leider nur im letzten Lauf, fehlerfrei ins Ziel zu kommen. Er wurde am Ende Neunter in dieser Klasse. Lina Heiligensetzer setzte mit sehr schnellen Laufzeiten deutliche Ausrufezeichen. Und als kleine Sensation darf ihr dritter Platz im dritten Wertungslauf betrachtet werden, zumal sie dabei sehr namhafte Fahrer hinter sich ließ. Sie erreichte den achten Rang in der Gesamtwertung. Ebenfalls sehr schnell unterwegs war Robin Uhlemayr. Leider gelang es ihm aber nur einmal, ohne Fehler ins Ziel zu kommen. Diese Fahrt brachte ihm den Sieg im dritten Lauf und reichte am Ende, um glücklich den Vizemeistertitel zu gewinnen. Mit Ausnahme des dritten Laufes konnte kein Fahrer mit den sehr schnellen Fahrzeiten von Alec Bergner mithalten. So wurde er souverän und verdient mit zwei Laufsiegen und einem zweiten Platz Meister in dieser Klasse.

Klasse 3: In dieser Klasse war die Spannung aus unserer Sicht am Größten: Nach dem dritten Wertungslauf lagen zwei Fahrer so dicht zusammen, daß der letzte Lauf entschied, wer von diesen beiden den Meistertitel holt. Aber nachdem beide Fahrer für die Scuderia unterwegs waren, konnten zumindest zwei Trainer das Duell ganz entspannt verfolgen. Der dritte Trainer, der beide Fahrer optimal coachte, war wesentlich angespannter - wahrscheinlich sogar mehr, als die Fahrer selbst. Aber das Beste an diesem Duell war, daß sich beide Fahrer nach diesem Lauf gegenseitig beglückwünschten und sich miteinander freuten, das ist ein mehr als vorbildliches sportliches Verhalten. Ein sehr guter, überzeugender Vizemeister wurde am Ende mit vier fehlerfreien Fahrten, die einen Laufsieg, einen zweiten Platz und zwei dritte Plätze zur Folge hatten, Patrick Fleschutz. Und äußerst knapp geschlagen hat ihn, ebenfalls mit vier fehlerfreien Fahrten, Luca Neumann. Ein Unterschied von 0,38 Sekunden im nervenstark gefahrenen letzten Lauf brachte ihm letzten Endes den Meistertitel.

Klasse 4: Hier zeigte Nico Neumann absolute Topleistungen. In den ersten drei Wertungsläufen war er unser schnellster Fahrer und holte sich dennoch jeweils "nur" den zweiten Platz hinter einem sehenswert schnell und fehlerfrei fahrendem Justin Häußermann vom AC Schwarzwald. Nachdem sein Vizemeistertitel dann vor dem letzten Lauf schon feststand, setzte Nico nochmals alles auf eine Karte, um Justin wenigstens einmal zu schlagen - vier Pylonen standen diesem Vorhaben aber im Weg.

Mannschaftswertung: Unsere dritte Mannschaft (Artur, Jonas, Kati, Pius) erreichte den neunten Platz, wobei es ihr im ersten Wertungslauf sogar gelang, eine reine K4-Mannschaft zu übertreffen. Sensationell, wenn man bedenkt, daß die vier alles K1-Fahrer in ihrem ersten Jahr sind! Der zweiten Mannschaft (Deniz, Emin, Gianluca, Lina, Luca S.) gelang dieses Kunststück sogar in jedem Wertungslauf. Auch hier sensationell, da außer Luca S. alle anderen Fahrer auch in ihrem ersten Jahr unterwegs sind. Und mit zwei zweiten Plätzen sowie zwei dritten Plätzen sicherte sich unsere erste Mannschaft (Alec, Luca N., Nico, Patrick, Robin) als jüngstes Team des Siegerpodests den dritten Platz im Gesamt. Bravo!



Rennen MSG Oberstaufen  03.10.2014

Zum letzten Lauf der Allgäuer Meisterschaft 2014 hat die MSG Oberstaufen einen sehr schönen Kurs gestellt. Anspruchsvolle Stellen (z.B. die Anfahrt auf die S-Gasse) als auch Höchstgeschwindigkeitspassagen (9m-Schweizer) waren gut miteinander kombiniert, so daß für jeden etwas dabei war. Und nachdem sich dann ab Klasse 2 auch die Sonne zeigte, so daß die Reifen entsprechend mehr Grip aufbauen konnten, war soweit alles perfekt.

In Klasse 1 stand der Meister schon vor dem Rennen fest, hier ging es nur noch um die Platzierungen der anderen Fahrer. Nach seiner sehr starken Leistung letzte Woche gab es für Artur Hasanowitsch diesmal einen Dämpfer. Seine sehr flott gefahrenen Läufe nützen ihm am Ende wenig, da er sich insgesamt 5 Pylonen einhandelte. So kam er auf den 15. Platz bei den 18 Startern. Kati Heiligensetzer kam es sehr entgegen, daß die Reifen am Morgen kaum Grip aufbauten. Mit ihrer sehr sauberen, vorsichtigen Fahrweise (als eine von nur 3 Startern dieser Klasse ohne Kegelfehler) erreichte sie mit dem 12. Platz ihr bestes Ergebnis bislang und wurde dabei nur hauchdünn von ihrem Bruder Pius geschlagen, der mit einem Pylonenfehler auf den 11. Platz fuhr. Direkt davor kam Gianluca Schieß als Zehnter ins Ziel. Er handelte sich in jedem Lauf einen Kegelfehler ein, wobei der Kegel im ersten Lauf nur wenige Millimeter aus der Markierung heraus verschoben wurde. Emin Mustafoski teilte das Schicksal mit Artur: zwei sehr schnelle Wertungsläufe, aber halt auch 3 Kegelfehler, so kam er am Ende auf den neunten Rang. Erneut eine sehr starke Leistung zeigte Jonas Smouni mit zwei gleich schnellen Wertungsläufen, und hätte er den völlig unnötigen Kegel im ersten Lauf nicht über den Haufen gefahren, so wäre am Ende noch einiges mehr als der eh schon gute siebte Platz herausgekommen. Für Luca Sparrer, der ja schon als Meister in dieser Klasse feststand, lief es heute nicht ganz nach Wunsch: mit zwei Kegel im ersten Wertungslauf erreichte er am Ende Rang 6.

Auch in Klasse 2 war die Meiterschaft schon entschieden. Deniz Dürbün konnte seine recht gute Leistung aus dem ersten Wertungslauf nicht ganz bestätigen, obendrein handelte er sich einen Kegel ein. So landete er am Ende auf Platz 17 bei den 24 Startern dieser Klasse. Zwei Plätze vor ihm kam Lina Heiligensetzer ins Ziel. Insbesondere der zweite Lauf von ihr war sehenswert schnell und fehlerfrei vorgetragen. Robin Uhlemayr fuhr nach einer Show-Einlage im Trainingslauf einen nahezu perfekten ersten Wertungslauf. Trotz eines Fahrfehlers im zweiten Lauf, der einen Kegel zur Folge hatte, erreichte er den dritten Platz. Und mit fehlerfrei gefahrenen Top-Zeiten in beiden Wertungsläufen holte sich Alec Bergner seinen zehnten Sieg in der Allgäuer Meisterschaft 2014 sowie den 17. Sieg in dieser Saison und stellte damit einen neuen "all-time" Rekord auf.

In Klasse 3 war die Spannung vor diesem Rennen am größten: 5 Fahrer/innen waren noch im Rennen um den Meistertitel, darunter unsere Fahrer Patrick Fleschutz und Luca Neumann. Während letzterer sich durch zwei Kegelfehler im ersten Wertungslauf aus dem Rennen um den Meistertitel leider schon früh verabschiedete, lag Patrick mit der zweitbesten Laufzeit noch gut im Rennen. Er hatte aber im zweiten Lauf einen groben Schnitzer, der zwar keinen Kegel, aber viel verlorene Zeit zur Folge hatte. Sein 6. Platz heute war letztlich zu wenig, um noch ganz vorne eingreifen zu können. Luca knallte dann im zweiten Lauf eine fehlerfreie Topzeit hin, so daß er sich noch den 12. Platz bei den 26 Startern holte.

Auch in Klasse 4 war die Spannung noch hoch, allerdings zeigte Nico Neumann heute Nerven aus Stahl. Mit Bestzeit im ersten Wertungslauf untermauerte er seine Ambitionen auf den Meistertitel in dieser Klasse. Mit einem sicher vorgetragenen zweiten Lauf brachte er die Führung und damit den heutigen Sieg bei den leider nur 12 Fahrern unter Dach und Fach.



Rennen MSC Scuderia Kempten   28.09.2014

Bei der zweiten Jugendkartveranstaltung der Scuderia Kempten in diesem Jahr zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Die zum Saisonende leider rückläufigen Starterzahlen in der Allgäuer Meisterschaft konnten durch zahlreiche Gaststarter, insbesondere aus der Zugspitzrunde, größtenteils aufgeglichen werden. Und obwohl unsere Fahrer(innen) an diesem Wochenende aufgrund des Superkart-Bayerncups leider kein Training absolvieren konnten, konnten sie auf dem sehr flotten Kurs, von dem alle Fahrer begeistert waren, in den 4 Klassen, in denen sie vertreten waren, ganz vorne mitfahren. Drei Klassensiege, ein zweiter Platz und zwei vierte Plätze sprechen für sich...

In Klasse 1 gewinnt Kati Heiligensetzer immer mehr Selbstvertrauen, und so konnte sie mit dem 19. Platz bei den 22 Startern ihre beste Saisonplatzierung einfahren. Sein allererstes Rennen nach nur sehr wenigen Trainingseinheiten absolvierte Alexander Winter. Abgesehen von einem Dreher im ersten Wertungslauf fuhr er sehr sauber und schon bemerkenswert flott und landete direkt vor Kati auf dem 18. Platz. Pius Heiligensetzer kam mit dem Kurs nicht ganz so gut zurecht; er handelte sich 8 Strafsekunden ein und kam auf Platz 16. Ebenso erging es Gianluca Schieß. Ein Pylonenfehler in jedem Wertungslauf kostete ihn eine Top-Ten-Platzierung, er kam auf Platz 14. Ebenfalls knapp außerhalb der Top-Ten kam Emin Mustafoski als Elfter ins Ziel, ihm fehlte ein Nichts von zwei Tausendstel Sekunden auf den Platz davor. Zwei sauber und fehlerfrei gefahrene Wertungsläufe zeigte Jonas Smouni, der so auf dem guten achten Platz ins Ziel kam. Sein zweitbestes Saisonergebnis holte sich Artur Hasanowitsch mit dem siebten Platz. Er blieb ebenso wie Jonas fehlerfrei, war aber etwa eine Sekunde schneller unterwegs. Dass man nicht unbedingt die schnellsten Laufzeiten zum Gewinnen benötigt, zeigte Luca Sparrer. Er fuhr, ohne ein zu hohes Risiko einzugehen, zwei konstant schnelle Läufe, blieb in beiden Läufen fehlerfrei, und holte sich so verdient den Sieg in dieser Klasse.

In Klasse 2 fuhr Lina Heiligensetzer fehlerfrei auf den 15. Platz bei den 25 Startern dieser Klasse. Auch Deniz Dürbün auf dem Platz vor ihr blieb fehlerfrei. Beide zeigten konstante Laufzeiten, wobei bei beiden durchaus noch etwas Luft nach oben da gewesen wäre. Es hätte bestimmt nicht geschadet, letzten Samstag ins Training zu kommen. Robin Uhlemayr fuhr in beiden Wertungsläufen etwas zu aggressiv, und mit den dadurch verursachten Drifts blieb so manches Zehntel auf der Strecke liegen. Am Ende durfte er mit seinem vierten Platz sehr zufrieden sein. Und nach sage und schreibe 16 Siegen in Folge endete diese Serie von Alec Bergner. Ebenfalls wie Robin überfuhr auch er zumindest im ersten Wertungslauf etwas das Kart und lies dadurch wertvolle Zeit liegen. Aber selbst mit der im zweiten Wertungslauf gezeigten Steigerung konnte er den mit einer sehr überzeugenden Leistung herausgefahrenen Sieg von Marven Kroll vom MSC Al-Corsa nicht mehr gefährden.

In Klasse 3 ist die Spannung in der Allgäuer Meisterschaft noch am Größten: sechs Fahrer/innen fahren hier noch um die drei Podestplatzierungen. Mit seinem vierten Platz bei den 25 Startern bleibt Patrick Fleschutz weiter im Rennen um diese heiß begehrten Platzierungen, allerdings hatte er am Ende etwas Pech, da ihm ein Gaststarter den dritten Platz um eine Zehntel Sekunde vor der Nase wegschnappte. Und Luca Neumann erging es wie schon Luca Sparrer in Klasse 1. Auch er hatte in keinem Wertungslauf die beste Zeit, allerdings brachte ihm die Addition seiner beiden schnellen und fehlerfreien Fahrzeiten den verdienten Sieg.

Die Ergebnisliste der Klasse 4 ist ein Spiegel des aktuellen Meisterschaftsstands auf den vorderen drei Plätzen. Nico Neumann bleibt nach seinem mit zwei sehr schnellen, fehlerfreien Fahrten herausgefahrenen Sieg weiter vorn und wird natürlich im letzten Rennen in Oberstaufen nun alles daran setzen, diese Position dort auch zu verteidigen.



Bayerische Meisterschaft 2014 beim MSG Sonthofen 13./14.09.2014

Dieses Wochenende fanden in Sonthofen die Endläufe zur Bayerischen Meisterschaft 2014 statt, zu denen sich dieses Mal 6 von unseren Fahrern qualifizieren konnten. Die gut durchorganisierte Veranstaltung mit Live-Musik am Samstagabend dürfte bei den meisten Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben. Auch das Wetter war besser als vorhergesagt, lediglich die Fahrer von Klasse 1 und 2 hatten am Samstag vormittag regnerische Bedingungen. Nachdem die Strecke dann nach Klasse 3 vollständig abgetrocknet war, konnte man am Samstag für Klasse 4 und 5 sogar noch auf Slicks wechseln. Im Gegensatz zu den vorhergehenden Endläufen 2012 und 2013 waren diesmal die Laufzeiten am Samstag und Sonntag nahezu identisch, wobei der Schwierigkeitsgrad am Sonntag etwas höher angesetzt war. So wurde es in jeder Klasse zum vierten Wertungslauf sehr spannend, als es um die Titelvergabe und um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft ging.

In Klasse 1 zeigte Luca Sparrer an beiden Tagen sehr gute Leistungen. Er lag am Ende von Tag eins mit einem Pylonenfehler auf dem aussichtsreichen dritten Platz. Im dritten Wertungslauf am Sonntag konnte er sich dann trotz eines weiteren Pylonenfehlers um einen Platz verbessern, allerdings wurde es nun sehr spannend um die drei Qualifikationsplätze zur Deutschen Meisterschaft: zwischen Platz 2 und Platz 4 lagen nur 0,20 Sekunden Unterschied, und nur drei Fahrer dieser Klasse kommen weiter. Luca blieb ruhig und legte nervenstark die Bestzeit dieser Fahrer fehlerfrei hin, und so holte er sich verdientermaßen den Vizemeistertitel dieser Klasse. Bravo!

In Klasse 2 lief es für Robin Uhlemayr am Samstag nicht ganz so gut. Er fuhr zwar respektable Zeiten, hatte allerdings aufgrund kleiner Fahrfehler in jedem Lauf einen Kegel und landete so auf Platz 30. Am Sonntag konnte er dann frei auffahren, und so fuhr er auch als erster Fahrer den freigestellten Kreisel gegen den Uhrzeigersinn und bewies mit der fünftbesten Laufzeit, daß das auch kein Nachteil sein muß. Er blieb am Sonntag fehlerfrei und konnte sich noch auf Platz 20 verbessern. Optimal lief es dagegen für Alec Bergner. Nach Laufbestzeit im ersten Wertungslauf gab es dann zwar in jedem weiteren Lauf vereinzelt Fahrer, die ihn mal knapp schlagen konnten. Allerdings vergrößerte sich auch sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten mit jedem Wertungslauf, obwohl dieser einschließlich des letzten Wertungslaufes mit Topzeiten Druck machte. Alec konnte jeden Angriff kontern und als schnellster Fahrer des gesamten Starterfeldes holte er sich souverän den Titel des Bayerischen Meisters in Klasse 2. Superklasse!!!

In Klasse 3 trat Patrick Fleschutz zum ersten Mal bei einem Endlauf an, und das in seinem ersten Jahr in dieser Altersklasse! Er lag nach zwei guten und fehlerfreien Läufen am Ende des ersten Tages auf dem 13. Rang. Und so lautete seine Devise für Sonntag: Gas geben und schauen, was dann rauskommt. Ein Verbremser in der ersten Gasse im dritten Wertungslauf, der obendrein noch einen Pylonenfehler zur Folge hatte, beendete leider schon früh seine Aufholjagd. Patrick fiel am Ende zurück auf Rang 29. Zunächst etwas besser lief es dann für Luca Neumann. Nach seinen fehlerfreien Läufen lag er am Samstag abend auf Rang 9, wobei ihm nur 0,61 Sekunden auf Rang 5 fehlten. Diesen Rückstand konnte er dann in einem sehr gut gefahrenen dritten Wertungslauf halbieren. Auch den vierten und letzten Wertungslauf fuhr er dann perfekt und mit der notwendigen Geschwindigkeit, hatte dann aber in der letzten Aufgabe vor dem Ziel das Pech, sich einen Kegelfehler einzuhandeln. Die Zeit hätte für Rang 5 ausgereicht, aber so fiel er zurück auf Rang 11. Da blutet das Herz eines jeden Betreuers...

In Klasse 4 blieb auch Nico Neumann am Samstag fehlerfrei und obwohl er nur 0,68 Sekunden Rückstand auf den dritten Rang hatte, lag er "nur" auf Rang 14 (das zeigt, wie hoch die Leistungsdichte in dieser Klasse ist). Auch er versuchte am Sonntag noch sich zu verbessern, allerdings machte ein Pylonenfehler an der Kreiselausfahrt seine sehr gute Fahrzeit vom dritten Wertungslauf wieder zunichte. Nico landete am Ende mit einer fehlerfreien vierten Fahrt auf dem 17. Rang./span>

>>> schöner Bericht über die BM von  http://news.beba-karttires.com

Rennen MSG Blaichach 13.07.2014

Viel Glück mit dem Wetter hatte die MSG Blaichach mit dem letzten Rennen der Allgäuer Meisterschaft vor der Sommerpause. Obwohl Regen zur Mittagszeit angekündigt war, konnten alle Fahrer ab Klasse 2 mit Slicks auf trockener Straße ihr Glück versuchen, da es nur vereinzelt zu ein paar Regentropfen kam. Lediglich in der Klasse 1 war die Strecke noch feucht, aber mit den nagelneuen Regenreifen war selbst die recht anspruchsvolle Strecke problemlos zu meistern. Und wie schon im letzten Jahr war Blaichach ein sehr gutes Pflaster für unsere Fahrer:

In Klasse 1 (19 Fahrer) zeigte Kati Heiligensetzer, dass selbst enge Passagen, wo es sehr auf die Fahrlinie ankommt, für sie kein großes Problem mehr sind. Mit nur zwei Kegel aufgrund einer kleinen Unaufmerksamkeit kurz vor Ende des zweiten Wertungslaufes ließ sie heute erstmals zwei Fahrer hinter sich und wurde 17. Auf den 13. Rang kam Artur Hasanowitsch. Im ersten Wertungslauf noch sehr sauber und fehlerfrei gefahren, fielen bei ihm im zweiten Lauf ebenfalls zwei Kegel, als er es etwas schneller anging. Fast genauso erging es Jonas Smouni, bei dem im zweiten Lauf allerdings nur ein Kegel umfiel, so dass er auf Rang 11 kam. Und noch einer von uns erwischte die gleiche Rille: Gianluca Schieß, für seine Verhältnisse im ersten Wertungslauf vielleicht etwas zu verhalten, aber dafür fehlerfrei gefahren, schmiss im zweiten, schneller gefahrenen Lauf dann genau die gleichen zwei Kegel wie Kati und landete damit auf dem 10. Platz. Dass er heute nicht ganz ausgeschlafen war, davon ließ sich Pius Heiligensetzer beim Fahren nichts anmerken. Mit sehr flotten Fahrten und nur einem Kegel feierte er mit dem 6. Platz seinen bislang größten Erfolg. Ein starkes Rennen zeigte auch Emin Mustafoski mit Topzeiten in beiden Wertungsläufen, allerdings hatte er in jedem Lauf auch einen Kegelfehler. Er erreichte den 5. Platz. Und mit über 1,5 Sekunden Vorsprung feierte Luca Sparrer einen weiteren wichtigen Sieg, der sowohl ihm als auch der Mannschaft der Scuderia viele Punkte für die Meisterschaft einbrachte.

In Klasse 2 (28 Starter) zeigte Deniz Dürbün, dass selbst ein so anspruchsvoller Kurs für ihn kein Problem mehr wäre. Sehr sauber und flott fuhr er beide Wertungsläufe. Leider brachte ihn ein Torfehler bei der vorletzten Aufgabe des zweiten Laufes um den Lohn seiner starken Leistung. Statt eines Pokales für den möglichen 8. Platz gab es so nur eine Urkunde für den 18. Platz. Nachdem ihr kleiner Bruder schon seine bislang beste Leistung zeigte, wollte Lina Heiligensetzer natürlich nicht nachstehen. Mit zwei schnellen und fehlerfreien Fahrten hatte sie am Ende aber trotzdem noch etwas Pech, da sie um 0,06 Sekunden an einem Pokal vorbeifuhr. Trotzdem verdient ihr 10. Platz ein dickes Lob! Und fast in einer eigenen Liga fuhren heute Robin Uhlemayr und Alec Bergner, die der gesamten Konkurrenz über 3 Sekunden davonfuhren. Robin, der eh ein Faible für enge Kurse hat, legte jeweils eine sehr gute und fehlerfreie Zeit vor, und Alec antwortete dann immer einen Tick schneller. So holten die beiden nach dem Heimrennen den zweiten Doppelsieg in dieser Saison und Alec stellte zugleich mit 95,93 erreichten Saisonpunkten einen neuen Fabelrekord in der Allgäuer Meisterschaft auf.

Auch in Klasse 3 (25 Starter) waren unsere beiden Fahrer heute nicht zu schlagen. Patrick Fleschutz, nach dem ersten Lauf noch Führender des Klassements (mit 0,01 Sek. Vorsprung), hatte im zweiten Lauf das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite, als er an der Brezel einen Kegel ein gutes Stück verschob. Er blieb allerdings innerhalb der Markierung, und so landete er am Ende mit 1,4 Sekunden Vorsprung auf dem zweiten Platz. Und Sieger dieser Klasse wurde Luca Neumann. Bei ihm musste man nie zittern oder bangen, er brachte seine Topzeiten ohne jede Berührung eines Kegels souverän ins Ziel.

In Klasse 4, bei der es mit nur 10 Fahrern leider einen Saison-Minusrekord im Starterfeld gab, konnte Nico Neumann heute befreit antreten. Die Qualifikation zu den BM-Endläufen bereits in der Tasche, erreichte er heute fehlerfrei und schnell gefahren einen sehr guten zweiten Platz. Mit diesem sehr guten Ergebnis heute dürfte die Titelverteidigung in der Mannschaftswertung der Allgäuer Meisterschaft zwei Rennen vor Ende unter Dach und Fach sein. Dies kommt etwas überraschend, zumal unsere Klasse drei- und vier-Fahrer ja ihr erstes Jahr in der neuen Klasse unterwegs sind, zeigt aber auch, wie stark unsere Jungs und Mädels mittlerweile sind. Klasse!!!



Rennen MSC Marktoberdorf 06.07.2014

Strahlendes Wetter und viele strahlende Gesichter unter unseren Fahrern gab es heute beim letzten Qualifikationslauf zur Südbayerischen ADAC-Meisterschaft zu sehen. Die vom MSC Marktoberdorf durchgeführte Veranstaltung verdient höchstes Lob - es hat einfach alles super gepasst. Erwähnenswert sind die sehr schönen Ehrenpreise für die K1-Fahrer, über die sich alle sehr gefreut haben. Und nachdem der Veranstalter aus der Schwabenpokalrunde kommt, war hier das Teilnehmerfeld auch wieder eines Gaulaufes würdig.

In Klasse 1 gab es mit 33 Teilnehmern einen neuen Saisonrekord. Kati Heiligensetzer konnte ihren fehlerfreien Trainingslauf in den Wertungsläufen nicht ganz wiederholen, mit je einem Kegel kam sie am Ende auf Rang 32. Eine falsch umfahrene Wende im ersten Wertungslauf kostete heute Gianluca Schieß viele Plätze. Er erreichte Rang 20. Seinen sehr guten ersten Wertungslauf konnte Kati's Bruder Pius im zweiten Lauf leider auch nicht wiederholen. Etwas langsamer und 2 Pylonenfehler bedeuteten am Ende Rang 15. Jonas Smouni versuchte dagegen, sich nach einem ganz guten ersten Lauf noch etwas zu verbessern. Die um 1,3 Sekunden schnellere Fahrzeit konnte aber einen Pylonenfehler nicht ganz ausgleichen, so kam er dann auf Platz 12. Mit zwei fehlerfreien Fahrten landete Artur Hasanowitsch auf den 11. Rang. Bei ihm wäre durchaus etwas mehr möglich gewesen wäre, wie ein Vergleich der beiden Laufzeiten belegt. Sehr flott und fehlerfrei war Emin Mustafoski unterwegs. Er belohnte sich mit dem sehr guten 6. Platz. Und die Trainer waren sich einig, daß sie heute nach dem Rennen Anfang Mai in Aichach wieder den Luca Sparrer gesehen haben, den sie gern öfter sehen möchten: er fuhr sehr sauber und bewies durch die lange gebogene Gasse auch den Mut, der für Topzeiten nötig war. Mit Laufbestzeit in beiden Wertungsläufen holte er sich verdient den Sieg.

Auch in Klasse 2 gab es mit 40 Teilnehmern einen neuen Saisonrekord. Lina Heiligensetzer deutet immer mehr ihr Potential an, insbesondere mit dem zweiten, fehlerfrei gefahrenen Wertungslauf machte sie auf sich aufmerksam. Nach zwei Kegelfehlern im 1. Lauf erreichte sie letztlich Rang 29. Drei Plätze vor ihr landete mit zwei fehlerfreien Fahrten Deniz Dürbün, wobei mit ein bisschen mehr Mut durchaus mehr möglich gewesen wäre - sauber fahren tut er ja. Und sehr spannend wurde es ganz vorn in dieser Klasse. Nach dem ersten Lauf lag zwischen den ersten vier Fahrern weniger als eine halbe Sekunde. Robin Uhlemayr gelang es dann im zweiten Lauf leider nicht mehr ganz, seine Topzeit aus dem ersten Lauf zu wiederholen. Trotzalledem holte er sich heute den sehr guten vierten Rang. Besser machte es Alec Bergner, der zunächst mit einem Zehntel Rückstand auf Rang 2 lag. Mit der absoluten Laufbestzeit holte er sich am Ende noch mit fast einer halben Sekunde Vorsprung seinen mittlerweile schon 14. Sieg in dieser Saison.

In Klasse 3 traten heute 41 Teilnehmer an. Leider war es aber nicht unser Tag in dieser Klasse. Luca Neumann war im ersten Lauf etwas zu verhalten, und beim Versuch, sich entsprechend zu verbessern, scheiterte er bei der Anfahrt des deutschen Eckes nach der langen gebogenen Gasse, was zwei Pylonen und Rang 32 zur Folge hatte. Nahezu identisch erging es Patrick Fleschutz, allerdings fiel bei ihm an gleicher Stelle im zweiten Lauf nur ein Kegel, was für ihn Rang 17 bedeutete. Gut nur, daß dieses Rennen für die beiden ein reines Übungsrennen war, bei dem es um (fast) nichts ging.

Das konnte Nico Neumann in Klasse 4 (36 Teilnehmer) nicht behaupten, bei dem es heute um sehr viel ging. In dieser Klasse "streiten" sich immer noch 5 Fahrer um 4 verbliebene Plätze für die Qualifikation zu den BMV-Endläufen im September in Sonthofen (nur Moritz Blasi vom MSC Marktoberdorf ist schon sicher qualifiziert), und Nico hätte sich nach Stand vor dem heutigen Rennen nur knapp qualifiziert. Er zeigte heute aber Nervenstärke und bewies mit zwei schnellen, fehlerfreien Fahrten, daß auch er unbedingt in Sonthofen dabei sein möchte. Mit seinem 2. Platz heute dürfte das jetzt auch der Fall sein. Prima!!!



Rennen MSG Immenstadt 29.06.2014

Kein Glück mit dem Wetter hatte der MSG Immenstadt beim achten Lauf zur Allgäuer Meisterschaft. Kalte Temperaturen und nahezu pausenloser Regen machten die Arbeit für die Streckenposten als auch das Fahren für die Kinder nicht gerade zum Vergnügen. Bedauerlich war, dass der Veranstalter die Karts mit stark abgefahrenen Regenreifen, insbesondere auf der Hinterachse, zur Verfügung stellte. Das machte das Befahren des toll gesteckten Kurses auf dem bei Nässe eh schon kritischen Untergrund schwieriger als nötig. So blieben letzten Endes nur 4 der 50 Fahrer aus den ersten beiden Klassen ohne Fehler. Das für das Wetter überraschend große Starterfeld hätte durchaus besseres Material verdient gehabt.

In Klasse 1 mit den 21 Teilnehmern zeigte Kati Heiligensetzer wie von ihr gewohnt eine sehr saubere und bis auf einen Kegel fehlerfreie Leistung; allerdings war sie wieder etwas zu verhalten unterwegs. Dies kann man von Jonas Smouni's Fahrten nicht behaupten. Nachdem es ihn schon im Trainingslauf am Kreuz gedreht hatte, hatte er auch im ersten Lauf an dieser Stelle noch ein Problem und verlor dadurch einiges an Zeit. Und mit insgesamt 3 Kegeln kam er am Ende auf den 15. Platz. Einen nahezu perfekten Trainingslauf zeigte Pius Heiligensetzer. In Addition mit dem zweiten Lauf hätte er damit in die Top-5 vorstoßen können, aber mit den zwei Kegeln aus dem ersten Lauf erreichte er immerhin noch Rang neun. Auf den Platz davor kam Gianluca Schieß, der etwas Schwierigkeiten mit dem rutschigen Untergrund hatte und sich daher im ersten Lauf im Schweizer drehte (Dank von dieser Stelle noch an Harald Pilz vom MSG Blaichach, der als Teil des Schiedsgerichts einen fälschlicherweise angerechneten Torfehler sofort korrigieren ließ). Mit einem sehr guten zweiten Lauf konnte er sich noch um 7 Plätze verbessern. Seine bislang beste Leistung überhaupt zeigte Artur Hasanowitsch. Bei seinen sehr guten Fahrzeiten hatte er am Ende auch noch das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite, da seine 3 Kegelfehler nur eine Platzierung ausmachten. Er landete am Ende auf dem sehr starken fünften Rang. Glück hatte am Ende auch Luca Sparrer. Nach dem ersten Lauf mit einem Pylonenfehler noch auf Rang 3 liegend, fuhr er den zweiten Lauf noch etwas vorsichtiger, dafür fehlerfrei. Das zahlte sich aus, da der Führende des ersten Laufes zwei Kegel im zweiten Lauf schmiss und der Zweitplatzierte um 1,5 Sekunden langsamer wurde. So war der Weg frei zu Lucas drittem Saisonsieg.

In Klasse 2 mit 29 Startern kostete Deniz Dürbün ein Dreher bei der Wende kurz nach der Kreiselausfahrt viel Zeit. Im zweiten Lauf konnte er sich dann um über 5 Sekunden steigern. Schade, da wäre heute einiges mehr als der 17. Platz möglich gewesen. Ihre beste Platzierung bisher holte sich dagegen Lina Heiligensetzer. Sie kam mit den schwierigen Bedingungen sehr gut zurecht, steigerte sich im zweiten Lauf noch um exakt zwei Sekunden und holte mit insgesamt nur zwei Kegelfehlern den 14. Rang. Seine Lektion vom Lindauer Rennen scheint Robin Uhlemayr gelernt zu haben. Brachte ihn dort ein Kegelfehler noch komplett aus dem Konzept, so blieb er hier nach seinem kapitalen Verbremser zu Beginn des zweiten Wertungslaufes in einer kurzen Gasse ruhig, und fuhr den Rest des Laufes sogar schneller als zuvor. Er landete am Ende auf dem fünften Rang. Kurz nur währte der Ärger von Alec Bergner, der sich nach einem Kegelfehler im ersten Lauf auf dem siebten Rang befand. Mit der mit Abstand schnellsten und zudem fehlerfreien Fahrzeit im zweiten Wertungslauf holte er sich seinen dreizehnten Sieg in Folge und bleibt damit in dieser Saison weiterhin ungeschlagen.

In Klasse 3 mit 27 Startern handelte sich Patrick Fleschutz heute ein paar Kegelfehler zu viel ein. Da nutzte dann auch seine Topzeit im zweiten Lauf nichts, er wurde bis auf Rang 20 zurückgereicht. Wesentlich besser lief es bei Luca Neumann. Nach dem ersten Lauf auf Rang 3 liegend, steigerte er sich im zweiten Lauf um fast 2 Sekunden und verwies damit den Lokalmatador Alexander Budarin knapp auf den zweiten Platz. Mit seinem heutigen Sieg brachte er seine Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft unter Dach und Fach.

In Klasse 4 mit nur 14 Startern lief es bei seinem Bruder Nico dagegen nicht nach Wunsch. Sein im Vergleich zu den Konkurrenten geringes Gewicht wirkte sich heute insofern nachteilig aus, als daß er kaum Grip auf der Hinterachse aufbauen konnte und sich so mit dem unruhigen Heck ein paar Strafsekunden zu viel einhandelte. Er kam auf den zehnten Rang.



Rennen AC Lindau 22.06.2014

Bei strahlendem Sonnenschein fand der vierte Qualifikationslauf zur südbayerischen ADAC-Meisterschaft beim AC Lindau statt. Bedauerlich war, daß sich nur Fahrer aus drei verschiedenen Vereinen des Schwabenpokals in den ersten beiden Klassen der Konkurrenz auf dem schnellen, aber durchaus anspruchsvollem Kurs stellten. Immerhin war neben dem MSC Marktoberdorf und der Scuderia Lechfeld der MSC Aichach dabei, der die weiteste Anfahrt hatte. Schade, die rundherum gelungene Veranstaltung hätte durchaus mehr Teilnehmer verdient gehabt.

In Klasse 1 ging Kati Heiligensetzer in ihr drittes Rennen. Sie kam mit dem Kurs ganz gut zurecht, lediglich an der kleinen Schnecke fuhr sie eine zu enge Linie, welche ihr in jedem Lauf eine Pylone einbrachte. Sie erreichte am Ende den 22. Rang bei den 23 Startern dieser Klasse. Den 17. Rang erreichte Artur Hasanowitsch. Seine drei Kegelfehler im ersten Lauf dürfen der Sitzverstellung angerechnet werden, die sich, trotzdem sie scheinbar eingerastet war, während des 1. Wertungslauf um eine Raste nach hinten verschob. Im zweiten Lauf klappte es dann besser, hier blieb er dann fehlerfrei. Gut gesteigert im Vergleich zum gestrigen Training hat sich Pius Heiligensetzer, welcher sich mit ebenfalls 3 Pylonen den 15. Rang sicherte. Nur ein Kegel fiel bei Jonas Smouni, der im zweiten Lauf sogar schneller fuhr und zudem fehlerfrei blieb. Er erreichte den 10. Platz. Auf den siebten Platz kam mit zwei gleichmäßig schnellen Fahrten und einem Kegel im zweiten Lauf Emin Mustafoski. Letztlich etwas überraschend war der dritte Platz von Gianluca Schieß heute. Ein kleiner Fahrfehler im ersten Lauf, der etwas Zeit kostete sowie eine Pylone im zweiten Lauf; aber aufgrund der sehr guten Zeit im zweiten Lauf holte er sich doch noch knapp seinen zweiten Podestplatz. Und seinen zweiten Sieg holte sich heute Luca Sparrer. Insbesondere sein zweiter Wertungslauf war sehr sauber und schnell gefahren, und als einziger Fahrer der Klasse 1 blieb er dabei unter 32 Sekunden. Bravo!

In Klasse 2 fuhr Robin Uhlemayr einen sauberen und recht flotten ersten Lauf. Im zweiten Lauf konnte er sich dann sogar merklich steigern, leider fuhr er aber einen der letzten Schweizer kurz vor dem Ziel etwas zu eng an. Dieser Kegel brachte ihn dann aus dem Konzept, und so landete er letztlich auf dem 18. Rang bei den 29 Startern dieser Klasse. Auf dem Platz davor kam Lina Heiligensetzer als 17. ins Ziel. Nach einem völlig verkorksten Trainingslauf fuhr sie einen sehr sauberen und fehlerfreien ersten Lauf, und auch der zweite Lauf war bis auf den letzten Kegel vor dem Ziel flott und fehlerfrei gefahren. Und Alec Bergner war seine zweiwöchige Urlaubspause vom Training in keinster Weise anzumerken. Dominant wie schon in der ganzen bisherigen Saison holte er sich mit über drei Sekunden Vorsprung seinen nächsten Sieg.

In Klasse 3 legte Luca Neumann einen etwas verkorksten ersten Lauf hin. Zwei Kegel in der kleinen Schnecke sowie ein weiterer kurz vor dem Ziel bedeuteten das Aus für jegliche Hoffnung auf eine gute Platzierung. Selbst mit der fehlerfreien, absoluten Laufbestzeit im zweiten Lauf kam er am Ende "nur" auf den 22. Rang bei den 32 Startern. Sehr viel Glück hatte heute Patrick Fleschutz im ersten Lauf. Gleich drei Kegel wackelten bedrohlich, aber letztlich blieben alle stehen. Im zweiten Lauf fuhr er dann den inneren Kreis der kleinen Schnecke etwas zu eng, was ihn einen Kegel einbrachte. Diese zwei Strafsekunden genügten, um ihm vom ersten Platz auf den neunten Platz zurück zu schieben. Deutlicher kann nicht gezeigt werden, wie eng es in dieser Klasse zugeht.

Und einen ganz wichtigen Sieg holte sich heute Nico Neumann in Klasse 4. Mit zwei konstant schnellen und fehlerfreien Fahrten gelang es ihm, den starken Lokalmatador Ralf Hartmann vom AC Lindau hinter sich zu lassen, und so 10,38 Punkte bei den leider nur 16 Startern dieser Klasse einzufahren.



Rennen MAC Königsbrunn 01.06.2014

Zum dritten Qualifikationslauf zur südbayerischen ADAC-Meisterschaft lud heute der MAC Königsbrunn ein. Dem Veranstalter gelang es gut, auf dem verhältnismäßig kleinen Platz einen schönen, flotten Kurs zu stecken. Weniger gut war, dass die angrenzende BMX-Strecke nicht für die Zuschauer zur Verfügung stand. Hier hätte man zumindest den Grasstreifen zwischen den beiden Plätzen absperren können, so wurde es unnötigerweise sehr eng für die vielen Starter, deren Familien und Betreuer. Und es wäre nicht ganz unangebracht gewesen, entsprechend beschriftete Pokale für die ersten 10 Ränge jeder Klasse auszugeben; das Rekordstarterfeld (148 Starter in K1-4) bestätigte eindrucksvoll, dass solche Pokale für Rang 1 bis 5 bei weitem nicht ausreichend sind.

Aber nun zum sportlichen Teil: In Klasse 1 mit 30 Fahrern zeigte Artur Hasanowitsch zwei richtig tolle und fehlerfreie Fahrten, leider war eine davon aber der Trainingslauf. Im ersten Wertungslauf fuhr er an der Kreiselausfahrt vorbei, so dass er sich vom Streckenposten zurückziehen ließ. Schade, hier wäre einiges möglich gewesen, so wurde er am Ende Neunzehnter. Zwei Plätze davor landete Jonas Smouni. Er fährt gut, hat aber zurzeit das Glück nicht gepachtet. Beide Kegel im zweiten Wertungslauf waren knapp, und der Fehler im ersten Lauf wäre auch vermeidbar gewesen. Ein fast perfektes Rennen lieferte dagegen Gianluca Schieß. Zwei Läufe mit Top-Zeiten, aber dann ein vermeidbarer Fehler bei der breiten Einfahrt in den Kreisel im zweiten Lauf, welcher ihn den vierten Rang kostete. Er holte dennoch einen tollen siebten Rang. Auf den Platz davor kam Emin Mustafoski. Mit zwei schnellen und sicheren Fahrten holte er sich verdient diese gute Platzierung. Und viele Punkte aufs Konto gab es auch für Luca Sparrer der Platz 2 erreichte. Er legte ein blitzsauberes Rennen hin und musste sich nur von einem insbesondere im zweiten Lauf sehr beeindruckend fahrenden Marco Leibbrandt vom MSC Obergünzburg geschlagen geben.

In Klasse 2 erreichte Deniz Dürbün einen respektablen 22. Platz bei den 38 Fahrern, wobei ihn sein Kegelfehler bei der Kreiselausfahrt im zweiten Lauf noch ein paar Plätze kostete. Ganz großen Kartsport gab es dann, als es um die vorderen Platzierungen in dieser Klasse ging. Robin Uhlemayr legte hier als erster Fahrer eine fehlerfreie 32er Zeit vor und wurde nur von zwei weiteren Fahrern fehlerfrei unterboten. Im zweiten Lauf ging er dann volles Risiko, um noch den zweiten Platz anzugreifen. Dieser Angriff wurde aber souverän von einem blendend aufgelegten Marven Kroll vom MSC Al Corsa abgewehrt, und so wurde Robin am Ende sehr guter Dritter. Sieger, wie kann es in dieser Saison auch anders sein, wurde erneut Alec Bergner. Selbst dass die Zeitnahme im perfekt gefahrenen ersten Wertungslauf nicht funktionierte, brachte ihn nicht aus der Ruhe. Er wiederholte seine Leistung einfach nochmals und ließ dann auch im zweiten Wertungslauf keine Zweifel aufkommen, wer die Nummer eins in dieser Altersklasse ist.

In Klasse 3 hat Luca Neumann zurzeit kein Glück mit dem Kreisel. Nach seinem Drift letzten Donnerstag kostete ihn diesmal ein Kegel an der Kreiselausfahrt des zweiten Laufes viele Platzierungen. Er rutschte vom vierten auf den 16. Platz bei den 43 (!!!) Fahrern zurück. Patrick Fleschutz bestätigte dagegen seine sehr gute Form. Während er aber bislang bei allen Rennen durch sehr konstante Fahrzeiten in beiden Wertungsläufen auffiel, erwischte er heute den richtigen Zeitpunkt, um aufzuzeigen, dass er auch anders kann. Nach einem etwas zu verhalten gefahrenen ersten Lauf steigerte er sich um fast 9 zehntel Sekunden zur Laufbestzeit dieser Klasse und wurde am Ende sehr starker Zweiter.

Bis kurz vor dem Ziel im zweiten Lauf fuhr Nico Neumann in Klasse 4 ein starkes Rennen; dann fiel allerdings ein Kegel im inneren Teil der kleinen Schnecke. Wie schon sein Bruder rutschte auch er mit diesem einen Fehler um einige Plätze in der Ergebnisliste nach unten; er wurde 13. bei den 37 Startern dieser Klasse.



Rennen MSC Al Corsa 29.05.2014

Bei tollem Kartwetter (teils sonnig, teils wolkig) veranstaltete heute der MSC Al Corsa den 6. Lauf zur Allgäuer Meisterschaft. Der toll gesteckte Kurs erforderte einerseits vorausschauendes Fahren, um mit den neuen Karts schnell und sicher ins Ziel zu kommen, andererseits konnten auch Anfänger fehlerfrei bleiben. Und dass der Starter jedem Kind vor seiner Fahrt viel Glück gewünscht hat, hat denen auch sehr gut gefallen. Das "Drumherum" war, wie von diesem Veranstalter nicht anders gewöhnt, optimal und wurde dieses Mal von einem Audi-R8-Langstreckenfahrzeug vom Prosperia C. Abt Racing Team gekrönt, neben dem sich sehr viele Kartfahrer fotografieren ließen. Bei der Siegerehrung wurden zudem die Pokale und Urkunden vom Prosperia Team Manager Frank Link und seiner Frau überreicht.

In Klasse 1 ging Kati Heiligensetzer zum ersten Mal auf fremden Platz an den Start. Sie machte ihre Sache sehr gut und kam in beiden Läufen fehlerfrei ins Ziel. Sie benötigt nur noch etwas mehr Vertrauen in ihre Fahrkünste, um es dann auch etwa schneller anzugehen. Ihr Bruder Pius kam zwei Plätze vor ihr auf den 18. Rang; nach einem guten ersten Lauf fuhr er im zweiten Lauf leider bei der Einfahrt statt bei der Ausfahrt wieder aus dem Kreisel heraus und handelte sich dadurch 10 Strafsekunden ein. Auf den 15. Platz bei den 20 Startern rutschte Gianluca Schieß. Aufgrund eines Verbremsers im zweiten Lauf drehte er sich im Kasten, so dass er fremde Hilfe benötigte. Elfter wurde, mit ganz ordentlichen Fahrzeiten, Artur Hasanowitsch. Er hatte nur bei der Kreiselausfahrt etwas Probleme, dort fiel bei ihm in jedem Lauf ein Kegel. Völlig unnötig waren die zwei Pylonenfehler im Halteraum des ersten Laufes von Emin Mustafoski, der Zehnter wurde. Und ebenfalls zwei Kegel handelte sich Jonas Smouni, der Neunter wurde, im zweiten Wertungslauf ein; allerdings fielen beide im Zeitlupentempo um - mit etwas mehr Glück hätten sie auch stehen bleiben können. Noch eine Anmerkung zu diesen Dreien: nur 8 hundertstel Sekunden lag am Ende zwischen ihnen! Mit einer Topleistung konnte Luca Sparrer überzeugen: mit zwei schnell und fehlerfrei gefahrenen Läufen wurde er am Ende nur von Amelie Bantel vom MSC Al Corsa geschlagen. Prima!

In Klasse 2 kommt Lina Heiligensetzer immer besser zurecht, und mit dem Fahreranzug ihres Bruders konnte sie sich im zweiten Lauf sogar noch um zwei Sekunden steigern. Sie erreichte Rang 22 bei den 27 Startern. Deniz Dürbün hat sich jetzt gut im Mittelfeld dieser Klasse eingefahren. Fehlerfrei und von Lauf zu Lauf immer schneller geworden erreichte er den respektablen 14. Platz. Zu einem Novum kam es dann im vordersten Teil der Ergebnisliste: Die Fahrer von Platz 1 bis 8 kamen alle von nur zwei Vereinen, und zwar vom MSC Al Corsa und von uns. Eine Überraschung war hier der dritte Platz von Robin Uhlemayr. Vor allem, weil er bei seinen flotten Fahrten fehlerfrei blieb, konnte er dieses gute Ergebnis erreichen. Über eine Sekunde schneller war, sehr stark gefahren, Felix Schulz vom MSC Al Corsa. Und nach absoluter Bestzeit im ersten Lauf hatte heute Alec Bergner bei seinem zweiten Wertungslauf das Glück des Tüchtigen: An der Kreiselausfahrt verschob er einen Kegel, der so knapp noch innerhalb der Markierung blieb, dass sogar das Schiedsgericht kontrollierte ob dieser noch gültig ist. Er war es und somit holte sich Alec seinen 10 Sieg in Folge.

Pech hatte heute Luca Neumann in Klasse 3. Während ein ausbrechendes Heck normalerweise entweder einfach nur Zeit oder vielleicht einen Kegel kostet, hat so ein Fehler im Kreisel meist größere Folgen - wie heute bei ihm. So kam er heute leider nur auf den 25. Rang bei den 28 Startern. Ein starkes Rennen fuhr dagegen Patrick Fleschutz. Mit zwei identisch schnell und fehlerfrei gefahrenen Läufen ließ er die komplette Konkurrenz der Allgäuer Meisterschaft hinter sich und musste sich am Ende nur von "Gaststarter" Jonas Wieser vom MSC Al Corsa geschlagen geben.

Super Fahrzeiten fuhr auch Nico Neumann bei den leider nur 17 Startern in Klasse 4. Ohne den überflüssigen Haltelinienfehler im zweiten Lauf wäre sogar noch etwas mehr möglich gewesen, aber er durfte auch so zufrieden sein: er kam als sehr starker Dritter immerhin aufs Siegerpodest.



Rennen MSC Scuderia Kempten 25.05.2014

Strahlenden Sonnenschein gab es bei unserer Heimveranstaltung, bei der wir mit 15 Fahrern aus unserem Club die größte Jugendkartgruppe seit vielen, vielen Jahren an den Start schicken durften. Dass am Ende dann nicht alle Kinder ebenso strahlten, liegt in der Natur der Sache - schließlich kann immer nur einer gewinnen. Trotzdem, unser Ergebnis war sehr, sehr gut: in allen vier Klassen, in denen Fahrer von uns an den Start gingen, standen am Ende zwei auf dem Siegerpodest. Bravo!

In Klasse 1 ging heute Kati Heiligensetzer zum ersten Mal an den Start. Der erste Wertungslauf ging noch etwas schief, aber mit ihrem fehlerfreien zweiten Lauf durfte sie schon sehr zufrieden sein. Jonas Smouni gelang es heute leider nicht ganz, an seine guten Leistungen der letzten Trainingseinheiten anzuknüpfen. Mit zwei Kegeln im ersten Lauf landete er am Ende auf Rang 12 bei den 17 Startern. Auch Emin Mustafoski verlor "über Nacht" ein paar wertvolle Sekunden, blieb aber fehlerfrei und erreichte Platz 10. Ebenso fehlerfrei, aber etwas schneller gefahren, holte sich Pius Heiligensetzer einen sehr respektablen 8. Platz. Direkt vor ihm lag, zum allerersten Mal überhaupt fehlerfrei bei einem Rennen, Artur Hasanowitsch. Klasse, es geht doch - weiter so! Nun aber zu den Podestplätzen. Den dritten Platz holte sich hier Luca Sparrer. Er hatte am Ende das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite, mit zwei Hunderstel Sekunden Vorsprung blieb er letztlich trotz des Pylonenfehlers im ersten Lauf auf dem Podest. Und völlig überraschend holte sich Gianluca Schieß mit zwei extrem schnellen Läufen den zweiten Platz, wobei ein Kegel im zweiten Lauf noch eine Sensation verhindert hat. Glückwunsch zu dieser Leistung!

In Klasse 2 sorgte Lina Heiligensetzer für das nächste sehr respektable Ergebnis. Rang 17 bei den 30 Teilnehmern in ihrem erst dritten Rennen, das war wirklich schon große Klasse. Und fast schon sensationell ist der fünfte Rang von Deniz Dürbün. Er war der einzige Fahrer von uns, der heute im Rennen schneller war als in den letzten Trainingseinheiten. Cool. Mentale Stärke bewiesen Robin Uhlemayr und Alec Bergner. Während Robin nach seinem Fehler im Trainingslauf sich fehlerfrei steigern konnte und am Ende guter Zweiter wurde, konnte sich Alec den Luxus leisten, ebenfalls nach einem Fehler im Trainingslauf auf etwas mehr Sicherheit zu gehen, um trotzdem mit Vorsprung erneut zugewinnen. Dieses war dann schon der neunte Streich in Serie von ihm...

Spannung pur gab es dann in der Klasse 3 mit 29 Startern. Die drei Podestplätze trennten am Ende nur 8 hundertstel Sekunden, und das nach zwei Wertungsläufen von je 345 m Länge. Dritter wurde hier Patrick Fleschutz, der mit zwei flotten und fehlerfreien Fahrten ins Ziel kam, wobei bei ihm durchaus mehr möglich gewesen wäre, wie ein Blick auf seinen Trainingslauf zeigt. Fünf Hundertstel schneller war Luca Neumann, der sich damit Rang 2 sicherte. Am Ende stand aber ein Engel zwischen den beiden auf der obersten Podeststufe: den für sie fremden Kurs so schnell bewältigt zu haben, verdient allerhöchsten Respekt. Bravo, Alicia Mayer vom MSC Al Corsa!

Fast genauso spannend ging es dann in Klasse 4 bei den leider nur 13 Startern zur Sache. Nicht mal eine viertel Sekunde trennten die drei Fahrer auf dem Podest, wobei angemerkt werden muss, dass sich jeder dieser drei Fahrer einen Pylonenfehler leistete. Obwohl Jugendkart-Fahren nicht mehr zu seinen Lieblingsdisziplinen gehört, ließ es sich Tobias Waibel nicht nehmen, beim Heimrennen an den Start zu gehen. Und der dritte Platz von ihm zeigte deutlich auf, dass er es nicht verlernt hat. Klasse. Und fast schon die allerletzte Möglichkeit, sich einen Kegelfehler zu holen, "nutzte" heute Nico Neumann. Dank seiner nahezu identisch schnellen Laufzeiten konnte er sich aber trotzdem den Sieg holen.



Rennen MSC Obergünzburg 18.05.2014

Beim ersten Rennen in diesem Jahr, bei dem vom ersten bis zum letzten Fahrer durchweg die Sonne strahlte, konnte der vom Veranstalter gesteckte Kurs leider nicht ganz mit dem tollen Wetter mithalten. Warum sich die Fahrwege auf dem großen Platz mehrfach kreuzen mussten, und damit gegen die vom Reglement geforderte Bedingung verstieß, daß die Pylonen so zu stellen sind, daß jeder Zweifel an der Streckenführung ausgeschlossen ist, war nicht nachvollziehbar. Leidtragende waren dadurch insbesondere die Teilnehmer der Klasse 1; erst nach einer eindeutigeren Markierung des Schweizer Slaloms nach dem ersten Wertungslauf von Klasse 1 durch das Schiedsgericht ging die Anzahl der Torfehler merklich zurück.

Trotz alledem schlugen sich gerade unsere "Neulinge" in Klasse 1 sehr wacker. Pius Heiligensetzer konnte seine Fehlerquote von 4 Pylonen im ersten Wertungslauf auf zwei Pylonen im zweiten Lauf reduzieren und erreichte damit den 18. Platz bei den 26 Startern. Artur Hasanowitsch kam auch ganz gut durch den Kurs, zwei überflüssige Kegelfehler kurz vor Ende des zweiten Laufes verhinderten eine noch bessere Platzierung als den eh schon beachtlichen 15. Rang. Jonas Smouni konnte die Anweisung des Trainers, nach dem Trainingslauf etwas weniger zu driften, im ersten Lauf leider nicht umsetzen. Er räumte im besten "Ken-Block"-Stil eine gebogene Gasse ab; mit einem sehr gut gefahrenen zweiten Lauf erreichte er am Ende Rang 14. Auf den neunten Platz kam Luca Sparrer. In beiden Wertungsläufen fuhr er mit Abstand die besten Zeiten, leider war aber auch er derjenige Fahrer von uns, dem ein Torfehler an einer etwas unübersichtlichen Stelle im ersten Wertungslauf unterlief. Den siebten Rang holte sich heute Emin Mustafoski. Im ersten Lauf fehlerfrei kostete ihn der Kegel im zweiten Lauf leider zwei Plätze. Sein bestes Ergebnis dieser Saison erfuhr sich Gianluca Schieß. Auch er fuhr im ersten Lauf fehlerfrei und hatte dann im zweiten Lauf einen Kegel, allerdings hatte dieser keinerlei Bedeutung für das Ergebnis: Gianluca wurde sehr guter Fünfter!

In Klasse 2 fuhr Lina Heiligensetzer ihr zweites Rennen. Trotz einiger Aufgaben, die sie im Training noch nie gefahren ist, wagte sie sich an den Start. Sehr bemerkenswert war, daß sie im zweiten Wertungslauf ohne jeden Fehler durchkam und damit dann den 31. Platz bei den 36 Startern erreichte. Nach einem total verkorksten Trainingslauf studierte Deniz Dürbün nochmals aufmerksam den Streckenplan und kam dann am Ende mit zwei ganz guten Fahrten und nur einem Kegel im ersten Lauf auf den 22. Platz. Robin Uhlemayr verschlief den ersten Lauf etwas und hatte dabei an der Wende beim engen Ypsilon etwas Probleme, konnte sich aber im zweiten Lauf deutlich steigern, so daß er am Ende fehlerfrei auf den achten Rang kam. Erneut dominant war der Auftritt von Alec Bergner. Zwei perfekt gefahrene Läufe, bis auf zwei Hundertstel Sekunden Unterschied auch identisch schnell, sicherten ihm den nächsten Sieg in dieser Saison - und das mit über einer Sekunde Vorsprung auf den Zweiten!

Wie eng es in Klasse 3 in der Allgäuer Meisterschaft zugeht, zeigte sich heute bei Luca Neumann. Ein (eigentlich komplett überflüssiger) Kegelfehler in der halben Brezel im ersten Wertungslauf kostete ihn sehr viele Plätze. Er rutschte vom zweiten bis auf den 15. Platz bei den 34 Startern zurück. Besser lief es dagegen bei Patrick Fleschutz. Mit zwei schnellen und fehlerfrei gefahrenen Läufen holte er sich mit dem fünften Rang heute wertvolle Punkte für die Meisterschaft.

Ganz knapp am Podest vorbei geschrammt ist Nico Neumann in Klasse 4. In einer nicht ganz optimal gefahrene Wende im zweiten Lauf dürften die fehlenden 12 Hunderstel Sekunden zu suchen sein. Nico wurde ansonsten fehlerfrei guter Vierter bei den 18 Fahrern in dieser starken Klasse.



Rennen ASC Bobingen 17.05.2014

Als äußerst erfolgreichen Keglerausflug kann man den Auftritt von drei Fahrern von uns beim ASC Bobingen heute bezeichnen. Die größte Kunst lag bei diesem Rennen darin, mit den beiden doch recht unterschiedlich zu fahrenden Karts (Stichwort: Lenkeinschlag) entsprechend zurecht zu kommen.

In Klasse 2 zeigte Robin Uhlemayr nach einem Kegel im Trainingslauf auch im ersten Wertungslauf Nerven: ein Kegel und eine um 2 Sekunden langsamere Fahrt bedeuteten Rang 6 nach Lauf 1. Mit der schnellsten und obendrein fehlerfreien Fahrt im zweiten Lauf konnte er sich am Ende aber doch noch den Sieg bei den 24 Startern holen.

Patrick Fleschutz erging es dann in Klasse 3 sehr ähnlich: nach einem Kegel in Lauf 1 zunächst auf dem fünften Rang liegend fuhr auch er sich mit fehlerfreier Laufbestzeit dann noch bis auf den obersten Podestplatz bei den 19 Teilnehmern vor.

Nicht ganz so viel Glück hatte Nico Neumann in Klasse 4. Drei Kegel im ersten Wertungslauf bedeuteten zunächst Rang 11. Mit der entsprechenden Portion Wut im Bauch brannte er dann die beste Laufzeit des gesamten Rennens in den Asphalt, und mit dieser fehlerfreien Fahrt konnte er sich dann bis auf den dritten Rang bei den 27 Startern dieser Klasse nach vorn arbeiten.



Rennen MSG Oberstaufen 11.05.2014

Auf dem großen, neu geteerten Platz in Thalkirchdorf veranstaltete heute der MSG Oberstaufen den dritten Lauf zur Allgäuer Meisterschaft. Der toll gesteckte Kurs nutzte den Platz sehr gut; die ausgegebenen Pokale als auch die Ehrenpreise für die K1-Fahrer waren sehr schön, und so war bis auf das feucht-fröhliche Wetter am Vormittag soweit eigentlich alles perfekt.

In Klasse 1 hatten alle unsere Fahrer etwas mehr Mühe mit dem Kurs als von den Trainern erwartet. Interessant war aber, daß für jeden Fahrer das Problem an einer anderen Stelle lag. Einen schwarzen Tag erwischte dabei Gianluca Schieß, der in beiden Wertungsläufen mit einer leicht gebogenen Gasse seine Probleme hatte. Mit insgesamt 6 Pylonenfehler landete er am Ende auf dem 16. Platz bei den 18 Startern. Mit nur einem Pylonenfehler kam Pius Heiligensetzer ins Ziel. Er fuhr im ersten Wertungslauf etwas zu verhalten und mit einer Verbesserung seiner Laufzeit im 2. Lauf um fast 4 Sekunden kam er dann auf den 13. Rang. Erneut tolle Laufzeiten, aber zu viele Pylonenfehler im ersten Lauf zeigte Artur Hasanowitsch. Mit insgesamt 4 Pylonen landete er auf Rang 11. Bis auf einen Dreher im ersten Wertungslauf, der ihn mit Steher etwa 7 bis 8 Sekunden kostete, fuhr Jonas Smouni ein sehr starkes Rennen. Er kam auf den neunten Rang. Zwei gleichmäßig schnelle Läufe mit je nur einem Kegelfehler zeigte Emin Mustafoski, wodurch er am Ende mit Rang 4 sowohl sein bestes Saisonergebnis als auch unser bestes Ergebnis in dieser Klasse heute erzielte. Glückwunsch von dieser Stelle an den Sieger dieser Klasse - Leon Semel vom MSC Al Corsa fuhr nicht nur in beiden Läufen die jeweils schnellste Zeit, er blieb zudem als einziger Fahrer dieser Klasse komplett fehlerfrei!

In Klasse 2 gab heute Lina Heiligensetzer ihr Renndebüt. Nach nur einer kompletten Trainingseinheit wagte sie sich an den Start und fuhr dabei zum ersten Mal im Regen, trotzdem kam sie ohne fremde Hilfe durch den Parcour. Bravo! Einen beeindruckenden dritten Platz erreichte heute Robin Uhlemayr bei den 30 Fahrern in dieser Klasse. Nach einem guten, fehlerfreien ersten Lauf ließ er es im zweiten Lauf so richtig krachen und kam als einziger Fahrer dieser Klasse mit einer Zeit von unter 35 Sekunden ins Ziel, holte sich aber im zweiten deutschen Eck einen Pylonenfehler. Und wer in diesem Jahr in Klasse 2 gewinnen will, muß Alec Bergner schlagen. Nachdem dieser auch heute wieder in beiden Läufen sowohl sehr schnell als auch fehlerfrei blieb, ging er in seinem siebten Rennen zum siebten Mal als Sieger vom Platz.

In Klasse 3 fuhr Patrick Fleschutz sehr beherzt und war im ersten Wertungslauf bis zu einer etwas kniffligeren gebogenen Gasse kurz vor dem Ziel auch extrem gut unterwegs. Ein kleiner Fahrfehler hatte hier aber leider gleich 2 Pylonenfehler zur Folge; er holte sich am Ende Rang 18 bei den 27 Startern dieser Klasse. Ebenfalls nicht fehlerfrei blieb Luca Neumann im ersten Wertungslauf, als er den inneren Kegel aus dem deutschen Eck herausschob. Mit Laufbestzeit im zweiten Wertungslauf konnte er sich aber noch bis auf Rang 4 nach vorne kämpfen.

Wegen der abtrocknenden Strecke wurden vor der Klasse 4 mit 16 Startern die Regenreifen gegen Intermediates ausgetauscht, so daß auch die Laufzeiten deutlich schneller wurden. Fehlerfrei blieb Nico Neumann in beiden Wertungsläufen und holte sich damit wie schon sein Bruder in Klasse 3 den vierten Rang.



Rennen MC Aichach 04.05.2014

Sehr früh aufstehen mußten heute unsere Nachwuchsfahrer, um beim Gaulauf vom MC Aichach mitzufahren. Diese Anstrengung lohnte sich jedoch, da unsere Fahrer sehr große Erfolge feiern konnten. Bedauerlich war am Ende nur, daß sich der Veranstalter nicht an seine eigene Ausschreibung gehalten hat: anstatt wie versprochen für 30 % der Teilnehmer Pokale auszugeben, gab es in jeder Klasse nur fünf zugegebenermaßen sehr schöne Pokale. Die anderen Fahrer mußten sich mit Ehrenpreisen zufrieden geben. Schade, dies wirft einen eigentlich leicht vermeidbaren Schatten auf eine ansonsten gut durchgeführte Veranstaltung.

In Klasse 1 erreichte heute Emin Mustafoski einen 17. Rang bei den 25 Startern. Er fuhr nach seinem Kegelfehler im ersten Wertungslauf den zweiten Lauf dann zu vorsichtig. Da er dafür 4 Sekunden mehr benötigte, half es auch nichts, daß er dabei fehlerfrei blieb. Direkt vor ihm landete Artur Hasanowitsch. Er konnte den Vorteil seiner zwei sehr guten Zeiten nicht ganz nutzen, da er insgesamt 3 Kegelfehler hatte. Ein Dreher kurz nach dem Start im ersten Wertungslauf kostete Gianluca Schieß heute eine Top-Platzierung. Was alles möglich gewesen wäre, zeigte er mit der drittbesten Laufzeit im zweiten Wertungslauf; so aber landete er auf Rang 13. Große Freude gab es dagegen bei Jonas Smouni. Er brachte seine zwei flott gefahrenen Läufe fehlerfrei ins Ziel und durfte sich dann als Fünfter über einen der sehr begehrten Pokale freuen. Noch mehr Freude gab es dann bei Luca Sparrer. Mit fehlerfreien Laufbestzeiten in beiden Wertungsläufen zeigte er heute endlich sein ganzes Potential auf, und so war sein erster Sieg bei einem Kartslalom nie in Gefahr.

Super gefahren sind auch unsere Fahrer in Klasse 2. Robin Uhlemayr zeigte dabei sein bestes Rennen in diesem Jahr, und nach zwei sehr schnellen, fehlerfreien Läufen hatte er am Ende etwas Pech, daß er knapp hinter dem Podest auf dem vierten Platz bei den 34 Startern in dieser Klasse landete. Und zum ersten Mal in dieser Saison mußte heute Alec Bergner sein ganzes Können auspacken, um die sehr starke Konkurrenz hinter sich zu lassen. Das ist ihm mit Laufbestzeit in beiden Wertungsläufen (und der besten Gesamtzeit aller unserer Fahrer) auch beeindruckend gelungen. Er holte in seinem sechsten Rennen in diesem Jahr nun schon seinen sechsten Sieg.

Auch in Klasse 3 gab es heute gute Ergebnisse. Ein sehr knapper Kegelfehler im ersten Wertungslauf kostete Patrick Fleschutz heute einen Podestplatz. Mit einem sehr gut gefahrenen zweiten Lauf konnte er sich aber immerhin noch auf Rang 11 bei der mit 36 Teilnehmern stärksten Klasse holen und bekam dafür dann einen Ehrenpreis. Luca Neumann fuhr den ersten Wertungslauf gut, aber nicht ganz an seinem Limit. Im zweiten Lauf steigerte er sich deutlich und mußte sich am Ende nur um 6 Hunderstel Sekunden dem Sieger dieser Klasse geschlagen geben.

Ebenfalls fehlerfrei gefahren ist heute unser Klasse 4 Fahrer Nico Neumann. Wie schon zuvor sein Bruder ging auch er im ersten Lauf nicht ganz an sein Limit, aber auch er konnte sich dann noch deutlich steigern und wurde am Ende bei den 32 Fahrern in dieser Klasse sehr guter Vierter.



Rennen MSG Sonthofen 01.05.2014

Besseres Wetter als vorhergesagt gab es heute beim Rennen in Sonthofen. In Klasse 1 fuhren die Teilnehmer auf der noch feuchten, aber nicht nassen Strecke mit Intermediates-Reifen, ab Klasse 2 konnten dann sogar Slicks montiert werden; erst ab Klasse 4 setzte dann der Regen ein. Ein dickes Lob für den Veranstalter gibt es für die ausgegebenen Ehrenpreise in Klasse 1 - hier durfte sich jeder Teilnehmer über einen schönen Pokal freuen. Weniger gut waren dagegen zwei andere Dinge: zum einen gab es keine verständliche Beschallung für die Zuschauer vor und neben dem Vereinsheim, zum anderen wurde der Beschluß der letzten Sitzung der Allgäu-Runde nicht umgesetzt, daß "erfahrene" Kartfahrer die Karts vor jeder Klasse warmfahren. Klar freuen sich die Klassensieger, wenn sie sich nochmals austoben dürfen, aber der Beschluß kam ja nicht von ungefähr...

In Klasse 1 hatten gerade unsere neuen Fahrer mit dem an zwei Stellen doch recht engen, ansonsten eigentlich flüssig zu fahrenden Kurs so ihre Probleme. Artur Hasanowitsch erwischte es am Schlimmsten, er erreichte von den 21 Startern den 19. Platz (kleine Anmerkung am Rande: in Klasse 2 hätte er immerhin 8 Fahrer hinter sich gelassen!). Vier Kegel im ersten Wertungslauf hatte Jonas Smouni. Immerhin konnte er sich im zweiten Lauf um eine Sekunde steigern, und dabei fiel dann auch nur noch ein Kegel. Er erreichte den 15. Platz. Den Platz davor belegte nach einer Korrektur der Ergebnisliste Pius Heiligensetzer. Er muß nur noch lernen, seine Leistung vom ersten Wertungslauf auch im zweiten Lauf zu wiederholen, dann geht es auch für ihn noch weiter nach vorn. Recht ordentliche Fahrzeiten brachten Gianluca Schieß und Emin Mustafoski ins Ziel. Leider verhinderten drei Kegel im Fall von Gianluca (11. Platz) bzw. zwei Kegel im Fall von Emin (10. Platz) noch bessere Platzierungen. Seinem ersten Sieg ist Luca Sparrer wieder ein Stück näher gekommen. Nach zwei tollen, fehlerfreien Fahrten fehlte ihm am Ende nur die Winzigkeit von 3/100 Sekunden; dafür führt er jetzt die Allgäuer Meisterschaft in der Klasse 1 an.

Auf der abgetrockneten Piste startete die Klasse 2 auf Slicks. Hier zeigte Deniz Dürbün zwei sehr sauber und fehlerfrei gefahrene Wertungsläufe. Zudem wurde er immer schneller, so daß er sich am Ende über den sehr respektablen 18. Platz unter den 34 Startern dieser Klasse freuen durfte. Auch Robin Uhlemayr fuhr zwei schöne, fehlerfreie Wertungsläufe und holte sich damit den guten fünften Platz. Dominiert wurde diese Klasse aber erneut von Alec Bergner. Nachdem er im ersten Wertungslauf über 1,2 Sekunden schneller als der beste Konkurrent war, konnte er mit einem sicher gefahrenen zweiten Lauf den Sieg klar machen.

Richtig spannend wurde es dann in Klasse 3. Hier hatten die Teilnehmer zunächst mal großes Glück, daß es für alle Fahrer noch identische Bedingungen im Trockenen gab. Eine sehr, sehr gute Vorstellung gab es dabei von Patrick Fleschutz, der zwei nahezu identisch flott gefahrene Läufe fehlerfrei ins Ziel brachte, und zudem das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite hatte. Die Plätze 2 bis 5 trennten insgesamt nur 0,20 Sekunden, und Patrick war diesmal der erste Fahrer dieser Gruppe: er holte sich den 2. Platz. Und nachdem der Lokalmatador im ersten Wertungslauf gepatzt hatte, holte sich Luca Neumann mit zwei absolut identischen Wertungsläufen ungefährdet den Sieg in dieser Klasse mit 30 Startern.

Nicht ganz so gut lief es dagegen bei seinem Bruder Nico in Klasse 4, wobei dies größtenteils den Wetterkapriolen zu verdanken war. Manche Fahrer fuhren im strömenden Regen, während es bei anderen kaum noch regnete. Trotz alledem erreichte Nico mit zwei fehlerfreien Läufen den sechsten Platz bei den 18 Fahrern dieser Klasse.



Rennen Rallye-Racing-Reutti 27.04.2014

Rallye-Racing-Reutti hat heute zum Saisonauftakt der Allgäuer Jugendkartmeisterschaft 2014 nach Ulm eingeladen. Der Kurs, der bis auf zwei entscheidende, in der Anfahrt eng gesteckte Wenden sehr schnell und flüssig aufgebaut war, machte den Fahrern trotz des anhaltenden Regenwetters (nur in Klasse 5 trocknete es dann etwas ab) viel Spaß.

In Klasse 1 fuhr Artur Hasanowitsch nach einem etwas zu wild gefahrenen Trainingslauf zwei saubere Wertungsläufe und hätte sich damit in den Top Ten der 17 Teilnehmer platzieren können, wäre er nicht im zweiten Wertungslauf gleich zu Beginn an zwei Toren vorbei gefahren. Kein Problem, das ist auch schon so manchem "Profi" passiert - im nächsten Rennen machen es wir wieder besser. Seinen Fortschritt von den letzten Trainingseinheiten konnte Pius Heiligensetzer heute gut umsetzen; er steigerte sich fehlerfrei von Lauf zu Lauf und wurde am Ende Zwölfter. Eine überfahrene Haltelinie im ersten Wertungslauf kostete Jonas Smouni eine Platzierung in den TopTen, ansonsten waren seine identischen Wertungsläufe (nur 0,04 Sekunden Unterschied) sauber und fehlerfrei. Zwei Kegelfehler im ersten Wertungslauf kosteten auch Emin Mustafoski heute einen Platz, allerdings ist sein achter Platz auch so aller Ehren wert. Gianluca Schieß fuhr zweimal fehlerfrei und schnell und war am Ende als Fünfter bester Fahrer des Jahrganges 2006; dafür wurde er mit seinem ersten Pokal belohnt. Sein bestes Rennen in diesem Jahr fuhr Luca Sparrer. Leider hat es am Ende trotz einer Verbesserung um 0,9 Sekunden wieder nicht zum erhofften ersten Sieg gelangt; allerdings ist der in dieser Form nur noch eine Frage der Zeit.

In Klasse 2 startete heute Deniz Dürbün in sein zweites Rennen. Gegenüber seinem ersten Auftritt letzten Herbst in Sonthofen blieb er heute am Start sehr ruhig, fuhr in allen drei Läufen schön rund, steigerte sich dabei mit jedem Durchgang und kam am Ende auf den 19. Rang bei den 23 Startern. Zufrieden mit seinem Ergebnis durfte heute auch Robin Uhlemayr sein. Sicher und flott gefahren holte er sich heute einen guten vierten Platz. Bereits seinen vierten Sieg in dieser Saison holte sich Alec Bergner. Dass sein Vorsprung von einer halben Sekunde aus dem ersten Wertungslauf noch etwas schmolz, war am Ende nur eine kleine Warnung, nicht zu sehr auf Sicherheit zu fahren.

In der teilnehmerstärksten Klasse 3 (29 Fahrer) ging es zeitlich sehr eng zur Sache; jede Kleinigkeit wirkte sich direkt auf die Platzierung aus. Patrick Fleschutz fuhr eine schnelle Wende in beiden Wertungsläufen nicht ganz optimal, dazu ging er im ersten Wertungslauf etwas zu früh vor dem Ziel vom Gas; ansonsten wäre vielleicht noch etwas mehr als der ohnehin schon sehr respektable neunte Platz möglich gewesen. Luca Neumann ließ sich nicht anmerken, daß er erst gestern nach mehrwöchiger Pause wieder mit dem Training begonnen hat: mit identischen Zeiten in beiden Wertungsläufen holte er sich einen tollen dritten Platz bei seinem ersten Rennen in dieser Altersklasse.

Nicht ganz so optimal lief es bei seinem Bruder Nico in Klasse 4 (15 Starter). Obwohl er fehlerfrei blieb, kam er wegen ein paar zu wilden Drifts im ersten Wertungslauf "nur" auf den siebten Rang. Mit einem sehr gut gefahrenen zweiten Wertungslauf (schnellster Fahrer unseres Vereins) zeigte er aber sein Potential und lässt für die nächsten Rennen hoffen.



Rennen RC Günzburg 13.04.2014

Bei strahlendem Sonnenschein veranstaltete der RC Günzburg den ersten Lauf zum Schwäbisch Alb Pokal. Obwohl der Parcour wie auch schon im letzten Jahr nicht ganz reglementskonform war (die Aufgaben sollten zum Beispiel min. 4 m auseinander stehen), war er nach einer notwendigen, kleinen Änderung durch das Schiedsgericht (eine Wende wurde freigestellt) gleich zu Beginn der Veranstaltung zumindest auch für die Klasse 1 - Fahrer fahrbar. Und am Ende gab es schöne, große Pokale für das mehr als doppelt so große Starterfeld im Vergleich zum Vorjahr.

In Klasse 1 stellte die Scuderia mit 6 Fahrern die teilnehmerstärkste Gruppe unter den 11 Fahrern. Pius Heiligensetzer bewies mit einem fehlerfrei gefahrenen Trainingslauf, daß er nun fahrerisch bereit war für sein erstes Rennen. Er schlug sich recht wacker, konnte aber diesen fehlerfreien Lauf in den Wertungsläufen nicht wiederholen und kam als Elfter ins Ziel. Auch Jonas Smouni und Gianluca Schieß hatten beide im ersten Wertungslauf etwas mit dem Kurs zu kämpfen, zeigten dann aber tolle, fehlerfreie zweite Wertungsläufe und kamen als Neunter (Jonas) und Siebter (Gianluca) ins Ziel. Emin Mustafoski kam schon etwas besser zurecht, blieb aber auch nicht ganz fehlerfrei und landete am Ende auf dem 6. Platz. Das breiteste Grinsen zeigte aber nach der Siegerehrung Artur Hasanowitsch. Zwei sehr flott und sauber gefahrene Wertungsläufe, jeweils nur einen Kegel umgefahren, so kam er am Ende auf den sehr respektablen 5. Platz, für den es einen der tollen Pokale gab. Auf den Platz davor kam Luca Sparrer. Er war einerseits der schnellste Fahrer dieser Klasse, andererseits handelte er sich aber auch insgesamt 8 Pylonenfehler ein.

In Klasse 2 wurde die Scuderia von Robin Uhlemayr vertreten. Er fuhr einen etwas zu verhaltenen, aber fehlerfreien ersten Wertungslauf. Im zweiten Wertungslauf unterlief ihm leider ein Torfehler, der ihn dann aus dem Konzept brachte. So landete er am Ende auf dem elften und damit vorletzten Platz dieser Klasse. Glückwunsch von dieser Stelle an den Sieger dieser Klasse: Moritz Kley vom MSC Al Corsa wäre mit seiner Leistung auch in Klasse 3 weit vorne gelandet.

In Klasse 3 zeigte Patrick Fleschutz als einziger Fahrer der Scuderia zwei fehlerfreie Wertungsläufe. Am Ende fehlten ihm nur Bruchteile einer Sekunde, um auf einen der begehrten Pokalränge zu gelangen. Er wurde Achter bei der mit 19 Teilnehmern stärksten Klasse.



Doppelveranstaltung MSF Olching 06.04.2014

Bei idealem Kartwetter fand am Sonntag die Doppelveranstaltung von den Motorsportfreunden Olching statt. Dabei zeigte der Veranstalter zwei parallel durchgeführte und toll organisierte Rennen. Die Kurse hätten unterschiedlicher nicht sein können: während der eine angenehm flüssig und sehr flott zu befahren war, so daß auch Anfänger damit problemlos zurecht kamen, war der andere zum Teil sehr eng und hakelig. Und dann noch vier deutsche Ecken in diesem Kurs, das war für die meisten Fahrer des Guten doch etwas zu viel...

Veranstaltung 1:

In Klasse 1 ging es gleich fulminant los: insbesondere unsere neuen Fahrer, die vor gerade einmal vier Wochen das erste Mal im Kart saßen, zeigten beeindruckende Leistungen. Artur Hasanowitsch legte los wie die Feuerwehr und lag nach einem sehr flott und fehlerfrei gefahrenen ersten Wertunglauf auf dem sechsten Rang. Im zweiten Wertungslauf hatte er an der zweiten Wende das Pech, daß er sein Kart etwas zu weit drehte und danach nicht mehr in die folgende Aufgabe fehlerfrei einfahren konnte. Er wurde aber trotzdem noch guter Elfter bei den 25 Teilnehmern in seiner Klasse. Jonas Smouni fuhr im Trainingslauf noch zu verhalten, steigerte sich aber dann im ersten Wertungslauf um sieben Sekunden und im zweiten um weitere zwei Sekunden. Am Ende hatte er etwas Pech, da er mit nur 0,17 Sekunden Rückstand auf einen Pokalrang auf dem neunten Platz landete. Auch Emin Mustafoski steigerte sich gewaltig vom Trainingslauf zu den Wertungsläufen. Er erreichte in seinem zweiten Rennen einen sensationellen fünften Rang! Fehlerfrei, aber etwas zu verhalten für seine Verhältnisse fuhr unser Senior in dieser Altersklasse, Luca Sparrer. Trotz alledem mußte er sich nur zwei Fahrern des Veranstalters geschlagen geben und holte damit seinen ersten Podestplatz in dieser Saison.

In Klasse 2 hatte Robin Uhlemayr im ersten Wertungslauf einen kleinen Fahrfehler, der ihm etwas Zeit kostete. So kam er mit nur 0,16 Sekunden Rückstand auf seinen Vordermann und mit exakt dem gleichen Zeitabstand auf seinen Hintermann auf den guten dritten Platz bei 30 Fahrern in dieser Klasse. Nicht nur sichtbar, sondern auch für alle hörbar (Stichwort Drehzahlbegrenzer) war der Unterschied zwischen Alec Bergner und der gesamten Konkurrenz in dieser Klasse. Er zeigte als einziger Pilot zwei fehlerfreie Fahrten unter 30 Sekunden. Dass ihm das nicht in den beiden Wertungsläufen gelang, war am Ende nur eine kleine Randnotiz: trotz einem Kegel im ersten Wertungslauf gewann er mit mehr als 1,5 Sekunden Vorsprung.

In Klasse 3 kam Patrick Fleschutz mit dem Kurs eigentlich ganz gut zurecht. Er machte aber im ersten Wertungslauf einen kleinen, aber entscheidenden Fehler: In einer Aufgabenkombination, die fast voll durchfahren werden konnte, trat er in einer Kurve etwas zu fest auf das Bremspedal, so daß es ihn quer vor die Gasseneinfahrt drehte und er um fremde Hilfe bat. Er landete am Ende auf Platz 21 bei den 27 Startern.


Veranstaltung 2:

Wie oben schon angemerkt, war der zweite Kurs eng und hakelig und stellte damit insbesondere unsere Klasse 1 - Fahrer vor einige Probleme. Artur Hasanowitsch versuchte sein Bestes; er schlug sich wacker und landete am Ende mit ein paar Kegeln auf Rang 20 bei den 23 Fahrern. Jonas Smouni machte wie schon im ersten Rennen einen zu verhalten, aber fehlerfrei gefahrenen Trainingslauf. Als er sich dann wie schon im ersten Rennen gewaltig steigerte, schlich sich leider in jedem Lauf (an der gleichen Stelle) ein Torfehler ein, so daß er am Ende auf Platz 19 kam. Eine der größten Überraschungen des Tages war aber Emin Mustafoski in diesem zweiten Rennen: als einziger Fahrer dieser Klasse zeigte er drei fehlerfreie Läufe auf diesem schwierigen Kurs. Er holte sich mit dem sechsten Platz seinen zweiten Pokal. Auch Luca Sparrer zeigte drei nahezu perfekte Läufe. Im Gegensatz zum ersten Rennen zeigte er, wie schnell und sauber er fahren kann. Das Ganze hätte dann auch hinter dem starken Lokalmatador zum zweiten Platz gereicht, wenn, ja wenn er nicht einen total überflüssigen Torfehler am Ende des ersten Wertungslauf gemacht hätte. Er kam am Ende aber immerhin noch auf Rang 4.

Eine weitere Überraschung gab es in Klasse 2. Hier zeigte Robin Uhlemayr, daß ihm solche Strecken liegen. Fehlerfrei gefahren holte er sich mit über einer Sekunde Vorsprung den zweiten Platz unter den 30 Fahrern und mußte sich somit nur seinem erneut dominierenden Clubkameraden Alec Bergner geschlagen geben, welcher nochmals über zwei Sekunden schneller als Robin war. Die beiden fuhren den ersten Doppelsieg in der neuen Saison für die Scuderia Kempten ein!

Auch Patrick Fleschutz hatte mit den Widrigkeiten dieser Strecke keine Probleme. Als einer von nur drei Fahrern in Klasse 3 kam er auf der am Morgen noch feuchten Strecke dreimal fehlerfrei durch und holte sich so mehr als verdient den sehr guten fünften Rang unter den 28 Fahrern.



Rennen AC Lindau im Lindaupark 23.03.2014

Beim Auftaktrennen der neuen Saison traten vier neue Fahrer der Scuderia in Klasse 1 an. Und obwohl diese teils erst 3 Trainingseinheiten absolviert hatten und manche Aufgabe des heutigen, schön gesteckten Rennparcours noch nie gesehen hatten, zeigten sie sehr gute Leistungen: kein einziger Torfehler, das ist mehr als bemerkenswert! Da freut es uns doch jetzt schon auf die nächsten Rennen.

Auf den 15. Platz kam Artur Hasanowitsch, der zwei flotte, aber nicht ganz pylonenfreie Fahrten zeigte. Auf den Platz davor kam Emin Mustafoski, der eine andere Taktik wählte. Er fuhr langsamer, dafür ohne jeglichen Fehler. Prima! Und auf den sehr respektablen 11. Platz kam Jonas Smouni, der ebenso wie Emin fehlerfrei, dafür aber etwas schneller fuhr. Ebenfalls sein erstes Rennen fuhr Gianluca Schieß, der aber schon letztes Jahr ein paar Trainingseinheiten absolvierte. Er beeindruckte mit zwei sehr flotten Fahrten, leider hatte er im ersten Wertungslauf aber zwei Kegelfehler. Er wurde am Ende guter Neunter. Sich selbst geschlagen hat sich heute Luca Sparrer. Nach einem guten Trainingslauf drehte er im ersten Wertungslauf eine Runde zuviel im Kreisel und verlor dadurch viel Zeit. Im zweiten Lauf machte er es dann besser, allerdings hatte er einen unglücklichen Kegelfehler. So kam er mit exakt zwei Sekunden Rückstand auf den Sieger auf den 4. Rang.

Wie groß der Unterschied zwischen Klasse 1 und Klasse 2 ist, hat heute Robin Uhlemayr erfahren. Während er in Klasse 1 auch mit Kegelfehlern noch locker aufs Podest fahren konnte, ist dies jetzt nahezu unmöglich. Er musste er sich aufgrund seiner 3 Kegeln mit Rang 9 bei den 20 Fahrern begnügen. Die Fahrzeiten waren allerdings vielversprechend, so dass wir auch hier zuversichtlich in die Zukunft schauen können. Alles richtig gemacht hat Alec Bergner. Im ersten Wertungslauf schnell (nur zwei Fahrer waren fehlerfrei schneller), aber nicht ganz am Limit und sehr sicher unterwegs, steigerte er sich im zweiten Wertungslauf deutlich und holte mit Laufbestzeit am Ende sicher den Sieg.

In Klasse 3 zeigten die Lindauer "Hausherren" Top-Leistungen und belegten die vordersten Plätze. Obendrein ist die Leistungsdichte in dieser Klasse sehr groß: lediglich vier zehntel Sekunden fehlten am Ende Patrick Fleschutz auf den fünften Rang - er musste sich bei seinem ersten Rennen in dieser Klasse nach zwei guten, fehlerfreien Fahrten mit dem 11. Platz bei 29 Startern begnügen.

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