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1969


Am 11. August 1969 wurde der Motorsportclub im Café Ferdinandus in Lauben gegründet. Das Ziel des Vereins war, sich zunächst dem in Deutschland noch relativ unbekannten Autocross zu widmen. Unter der Initiative von Josef Wilhelm, Alfred Hölzle und Johann Rothe begann alles mit mehreren Zusammenkünften.

 Bereits einen Monat vor der Gründungsversammlung war die Satzung mit 7§ ausgearbeitet. Die Gründungsmitglieder

 

Ing. Johann Rothe (verstorben) Josef Wilhelm (verstorben)
Alfred Hölzle Franz Jochum
Anton Peschke (verstorben) Karl Wilhelm
Lothar Terting Edgar Himbert
Gergine Holzmüller Erika Molitor
Wolfgang Uhlemayr Günther Werner
Heinz Uhlemayr Horst Ilmann (verstorben)
Paul Kräutle  

 

unterschrieben das Gründungsprotokoll.
Danach wurde die Vorstandschaft gewählt, die aus elf Mitgliedern bestand.
In den vorhergegangenen Monaten hatten die Gründungsmitglieder eine Kiesgrube, die sie von einem Landwirt bei Legau gepachtet hatten, in unermüdlicher und harter Arbeit zu einem Autocrossgelände umfunktioniert. Außerdem wurden VW-Käfer in SpecialCrossfahrzeuge umgebaut. Wolfgang Uhlemayr baute eine Garage für die Fahrzeuge. Jeder freute sich darauf, nach getaner Arbeit einige Runden auf dem fertiggestellten Parcour drehen zu dürfen. Einen Tag vor der offiziellen Gründung stellte sich der Club der Öffentlichkeit vor. Jeder Interessent konnte auf den vereinseigenen Fahrzeugen sein Können unter Beweis stellen. Unter ihnen war auch der bekannte Automobilsportler Franz Engstler sen., der gleich einen neuen Rundenrekord aufstellte. Mit dem Wintereinbruch wurden die Fahrzeuge eingemottet und im Gelände gelassen.

 

1970


1970

Doch am 1. März kam der große Schreck >>Land unterAutomobilclub von Deutschland<< an. Am 31. April wurde die erste Orientierungsfahrt ausgeschrieben, bei der 25 Teams an den Start kamen.

 

  

 

 

 




1971


Den ersten Automobilslalom führte die Scuderia auf der noch nicht dem Verkehr freigegebene Kraftfahrstraße von Kempten nach Marktoberdorf durch. Auch eine Orientierungsfahrt, ein Ausflug und die Weihnachtsfeier wurden veranstaltet.

1972


Erstmals wurde der Allgäu-Bodensee-Pokal um den Castrol-Cup ausgeschrieben, an dem sich sieben Motorsportvereine beteiligten. Darunter auch die Scuderia Kempten, die auch ein starkes Fahreraufgebot stellte und diese vertraten den Club auch auf auswärtigen Veranstaltungen. Nun wurde auch eine Clubmeisterschaft und der erfolgreichste Fahrer als Verwertung ausgeschrieben. Bereits zum damaligen Zeitpunkt war Hans Litzba als aktiver Fahrer für die Scuderia unterwegs.

1973


1973

Ihren ersten Eisslalom veranstaltete die Scuderia am 18.Februar in Hopfenbach. Der gute Erfolg veranlasste die Vorstandschaft noch einen zweiten Eisslalom am 4. März, ebenfalls in Hopfenbach auszuschreiben. Am 15. Juli führte der Club den 3. Slalom durch, er wurde erstmals auf dem Gelände des Autohauses Drechsel in Härtnagel durchgeführt. Er zählte erneut zur Wertung um den Allgäu-Bodensee-Pokal. Zum Ausflug zur Bären-Höhle startete man am 28. Oktober. Seinen Beitrag zum Energie-Sparprogramm leistete die Scuderia auf besondere Art. Statt der geplanten Orientierungsfahrt mussten die Strafpunkte benzinlos auf dem Rücken der Pferde gewonnen werden.

 

 

 

1974


Durch die Initiative von Hans Litzba und Josef Wilhelm wurde erstmals das Clubheft gedruckt. Die Gymkhana, ein Geschicklichkeitsturnier für Pkw´s führte die Scuderia am 28. April erstmals durch. Diese Veranstaltung wurde ein voller Erfolg, denn 70 Teilnehmer gingen bei diesem Ausscheidungslauf zur deutschen Meisterschaft an den Start. Im Mai wurde ein Pannenkurs für Damen durchgeführt. Die Scuderia veranstaltete eine Orientierungsfahrt zusammen mit der MSG. Wiggensbach am 9. Juni. Der 4. Automobilslalom zur Wertung um den Allgäu-Bodensee-Pokal und Drei-Länder-Pokal wurde am 14. Juli durchgeführt. Zum 5jährigen Vereinsjubiläum schrieb Franz Hemmerle das Scuderia-Lied. Bei einer gemütlichen Fete am 7. und 8. September auf der Kötschle Alm bei Balderschwang wurde das 5jährige Bestehen der Scuderia gefeiert.

1975


Das Ziel des Clubausfluges war diesmal das Jimm-Clark-Rennen am 13. April auf dem Hockenheimring. Es wurden in diesem Jahr am 19. April eine Orientierungsfahrt, eine Gymkhana am 10. Und 11. Mai und ein Slalom zur Wertung um den Allgäu-Bodensee-Pokal am 15 Juni durchgeführt. Im Rahmen der Allgäuer Festwoche veranstaltete die Scuderia ihren ersten ONS-Cambodunum-Rennslalom um den Preis der Stadt Kempten in Zusammenarbeit mit der Renngemeinschaft Allgäu. Nochmals am 5. Oktober wurde ein Slalom zur Wertung um den Drei-Länder-Pokal ausgeschrieben.


1976


Im Februar wurde die Scuderia in den Sportverband der Stadt Kempten aufgenommen. Unter der Initiative von Josef Wilhelm wurde eine Orientierungsmeisterschaft, die Stadtmeisterschaft, ausgeschrieben. Hierzu fand die Fahrt am 9. Juli statt. Eine große Starterzahl ging beim schon zur Tradition gewordenen Gymkhana auf den Parcour. Am 15. August stand der 2. ONS-Cambodunum-Rennslalom mit der RGA. Auf dem noch nicht dem Verkehr freigegebenen Autobahnteilstück A7 auf dem Programm. Im Dezember führte die Scuderia einen Sicherheitsgurtschlitten auf dem Residenzplatz vor, an dem die Öffentlichkeit großes Interesse hatte.

1977


Dieses Jahr begann mit einem Beifahrerlehrgang für die bevorstehende Stadtmeisterschaft im Orientierungssport. Die Gymkhana wurde am 27. März und der Automobilslalom zur Wertung um den ABP, und dem DLP. Im Juni abgehalten. Zu der Weihnachtsfeier konnten zwei bekannte Gäste, Rennfahrer Peter Scharmann und Herr Matter begrüßt werden.

1978


Am 28. Januar organisierte die Scuderia nach langer Pause wieder einen Eisslalom für Autos und Motorräder. Im März schloß sich der MSC Mazda als Untergruppe bei der Scuderia an. Mit diesem Club wurde im Juli ein Fahrradturnier für Schüler durchgeführt. Am 23. Juli veranstaltete die Scuderia ihren Slalom zur Wertung um den ABP und DLP, erstmals mit klassenweisen Start. Wie jedes Jahr beendete die Weihnachtsfeier das Clubgeschehen.

1979


1979In diesem Jahr konnte die Scuderia ihr 10jähriges Bestehen feiern. Zum festen, sportlichen Bestandteil des Clubs zählte nun der Eisslalom, das Gymkhana-Geschicklichkeitsturnier, der nationale Automobilslalom und die Orientierungsfahrt zur Kemptener Stadtmeisterschaft. Eine Besonderheit in diesem Jahr war der Besuch des AvD-Junior-Club. Ein Sicherheitstraining mit Motor-Go-Karts für die Jugend zwischen 10 und 14 Jahren. Die Aktiven boten nun ein vielseitiges Programm, sie starteten bei Bergrennen, ONS-Slaloms, Sandbahn- und Grasbahnrennen, Skijörings, Eisrennen, Rallyes und Orientierungsfahrten, Slalom und Geschicklichkeitsturnieren. Die Fahrer erreichten 17 Gesamtsiege, 47 erste Plätze, 24 zweite und 34 dritte Plätze. Außerdem sicherte sich Hans Litzba den Gesamtsieg und den Drei-Länder-Pokal.

1980


Im sportliche Veranstaltungskalender blieb alles beim alten. Im Herbst entstand die Idee für einen Skijöring-Pokal, für dessen Gelingen sich Josef Wilhelm einsetzte. Diese Pokalserie bekam den Namen "Internationaler Allgäuer-Alpen-Pokal".

1981


1980Eine neue sportliche Sparte entdeckten die Aktiven. Manfred Müller, Josef und Karl Wilhelm stiegen in den Kart-Rennsport ein. Franz Geist vertrat den Club bei Slaloms, Bergrennen und Rennslaloms, wobei er auch des öfteren Bestzeiten fuhr.




1982


Zum erstenmal schrieb die Scuderia ein Flutlicht-Eisrennen aus. Dieses fand bei Fahrern und Zuschauern großen Anklang. Im Sommer stand der 3. ONS-Cambodunum-Rennslalom, diesmal in alleiniger Regie, auf dem Programm. Zwischenzeitlich hatte sich innerhalb des Club eine Hobby-Fußballmannschaft gebildet, die bei verschiedenen Turnieren mitspielte. Der diesjährige Ausflug führte zum Motorrad-WM-Lauf zum Salzburgring.

1983


Zum festen Veranstaltungs-Programm zählte ab diesem Jahr das Flutlicht-Eisrennen und der ONS-Cambodunum-Rennslalom um den Preis der Stadt Kempten. Nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird der Ausflug zum MSC Zellingen ins Frankenland. Den sportlichen Erfolg krönte Andreas Böhm mit dem Gesamtsieg des Allgäu-Bodensee-Pokal.

1984


1984Fünfzehn Jahre besteht nun der MSC. Scuderia Kempten. Die Feier fand clubintern auf der Falkenhütte bei Steibis statt. Seinen offiziellen Abschied vom Motorsport nahm Gerhard Mayr beim Eisrennen in Weissenbach/Tirol, denn dort begann 1976 seine Laufbahn im Motorradrennsport. Sportliche weitete sich der Club erneut aus. Manfred Müller startete mit seinem Kart bei internationalen Rennen und schnitt meist hervorragenden Plazierungen bei den Wertungsläufen um die deutsche Superkart-Trophy ab. Auf die Rundstrecke zog es die Seitenwagenfahrer Fritz und Hubert Stölzle, sie fuhren um Punkte für den deutschen Rundstreckenpokal. In der Endabrechnung siegte Manfred Müller in der deutschen Superkart-Trophy und wurde deutscher Vizemeister um den Castrol-Pokal.

 

1985


Alles beim Alten blieb es in diesem Jahr. Ihren ersten großen internationalen Einsatz führen die Brüder Fritz und Hubert Stölzle beim Europameisterschaftslauf der Seitenwagen auf dem Hockenheimring, den sie als 15. beendeten.

1986


1986Beim Flutlicht-Eisrennen im Februar war es so kalt wie noch nie, es wurden um 21 Uhr an die 25 Grad Minus gemessen. Trotzdem harrten die vielen Zuschauer eisern aus. Dieses Jahr war sportlich gesehen das Erfolgreichste seit Bestehen des MSC Scuderia Kempten. Die Aktiven legten ca. 60 000 km zurück und platzierten sich in allen motorsportlichen Sparten bis rauf zu Weltmeisterschaftsläufen. Bester Nachwuchsfahrer war Thomas Wöhrle, der Vizemeister im süddeutschen ADAC-Kart-Pokal wurde. Unter den Bergrennfahrern war Andi Böhm mit seinem March-Formel 3 der beste Vertreter, er erreichte in der deutschen Bergmeisterschaft den 8. Platz.

 


1987


Weitere Kreise ziehen die sportliche Aktivitäten der Scuderiafahrer. Sie absolvieren in diesem Jahr die 280Starts im In- und Ausland bei Touristikveranstaltungen, Slaloms, Eisrennen, Berg- und Kartrennen, Solomotorrad- und Seitenwagen-Rennen. Das eigene Veranstaltungsprogramm wies ein Eisrennen um den internationalen Allgäu-Bodensee-Pokal, Orientierungsfahrt zur Stadtmeisterschaft und das schon zur Tradition gewordene Slalomwochenende auf. Samstags den nationalen Slalom um den Allgäu-Bodensee-Pokal und Sonntags den Rennslalom zur deutschen Meisterschaft. Das Clubleben kam auch nicht zu kurz mit einem Faschingsball, Grillfest, Weihnachtsfeier und lustigen Wettbewerben zur Clubmeisterschaft. Den Sprung in die Weltelite schafften Fritz und Hubert Stölzle mit dem Vize-Europameister-Titel der Seitenwagen.

1988


Zum ersten Mal ließ das Winterwetter den Club ganz im Stich und es mußte das Eisrennen um den IAAP und das Flutlichtrennen abgesagt werden. Zum 9. Mal wurde der ONS-Cambodunum-Rennslalom erfolgreich durchgeführt. Leider regnete es das ganze Wochenende in Strömen und die Zuschauer blieben fern. Somit waren die Aktiven der Lichtblick in diesem Jahr, die von Erfolg zu Erfolg fuhren. Die Mitgliederzahl hat nun die Hundertmarke erreicht.

1989


1989Die Scuderia kann in diesem Jahr nicht nur sein 20-jähriges Bestehen feiern, sondern auch der 10. ONS-Cambodunum-Rennslalom wurde veranstaltet. Das Rennwochenende wurde zum vollen Erfolg. Pro Tag gingen fast 100 Teilnehmer auf die Strecke und einige hundert Zuschauer fanden sich ein. Die Aktiven des MSC Scuderia Kempten sind aus dem Motorsport nicht mehr wegzudenken und diese sind auch über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Die gut organisierte Veranstaltung des Clubs sind bei den Fahrern beliebt. Über die Jahre hinaus hat sich die Scuderia zu einem der größten und aktivsten Vereine entwickelt, der im Vier- und Zweiradsport zu Hause ist. Die Gebrüder Fritz und Hubert Stölzle konnten in der Seitenwagen-WM mit dem 6. Platz den größten Erfolg ihrer Karriere verbuchen. Im Oktober feierten wir mit einer Fahrzeugausstellung und einem großen Fest am Abend unser 20jähriges Bestehen.

 

1990


 

1990Auch in diesem Jahr verbreiteten die aktiven Fahrer den Namen "MSC Scuderia Kempten" in ganz Europa. Dazu zählten Manfred Müller bei internationalen Kartrennen, das Seitenwagen-Team Fritz und Hubert Stölzle in der Straßenweltmeisterschaft, Siegfried Frommknecht und Siegfried Martin in der deutschen Straßenmeisterschaft und dem RundstreckenPokal mit Solomaschinen. Letzter holte sich den Titel bis 350 ccm. Weiter starteten Aktive bei Skijöring´s und Eisrennen, internationale und nationale Automobilslaloms, wobei Konrad Dimmler den Allgäu-Bodensee-Pokal gewann und Franz Hauber die südwestdeutsche AvD-Meisterschaft. In dieser Saison gingen an die 100 Klassensiege an die Scuderia Piloten. Erneut wurde der Club vom Winterwetter im Stich gelassen und die geplanten Eisrennen fielen aus. Auch der ONS-Cambodunum-Rennslalom mußte mangels Strecke abgesagt werden. Veranstaltet wurde ein nationaler Slalom um den Allgäu-Bodensee-Pokal und zwei Geschicklichkeitsturniere zur Kemptener Stadtmeisterschaft. Für das gesellige Clubleben gab es einen Ausflug zum Tourenwagenfinale auf dem Hockenheimring und verschiedene Wettbewerbe zur Clubmeisterschaft. Am Saisonende gaben Fritz und Hubert Stölzle ihren Rücktritt aus dem Rennsport bekannt.

1991


Erneut mußte der Club durch die ausgefallenen Eisrennen und das Oberjoch-Rennen finanzielle Einbußen hinnehmen. Durchgeführt werden konnte auf der Autobahn bei Oy, Samstags bei „Sonnenbrandwetter“ der nationale Slalom zur Wertung um den Allgäu-Bodensee-Pokal und sonntags bei naßkaltem Sauwetter der internationale ONS-Cambodunum-Rennslalom zur Wertung um die deutsche Rennslalom-Trophäe. Clubintern gab es Grillfest, ein Eis- und Kiesgrubenrennen. Die aktiven Fahrer legen in diesem Jahr über 70 000 Kilometer Anfahrtswege zu den verschiedenen Rennplätzen zurück. Sie starteten bei der deutschen Straßenmeisterschaft in den Soloklassen bis 250 und 500 ccm, dem Rundstreckenpokal, internationalen und nationalen Slaloms, Skijörings und Eisrennen, Orientierungsfahrten und Geschicklichkeitsturnieren.


1992


1992Die Zahl der Aktiven ging wieder zurück, trotzdem konnte ein gutes und erfolgreiches Sportjahr abgeschlossen werden. Seit langem konnte wieder ein Skijöring um den internationalen Allgäu-Alpen-Pokal durchgeführt werden. Der Renntag begann als warmer Frühlingstag und die Eisenbahn löste sich bis zum Veranstaltungsende fast vollständig auf. Bei den zahlreich erscheinenden Zuschauern hinterließ der internationale ONS-Cambodunum-Rennslalom bei Haldenwang eine gute Resonanz. Allerdings mußte vormittags der nationale Slalom zum Allgäu-Bodensee-Pokal, wegen der hohen Teilnehmerzahl abgebrochen werden. Dieser wurde dann zur Zufriedenheit der Fahrer Ende September auf dem Feneparkgelände nachgeholt. Zum dritten mal in Folge sicherte sich der Slalomfahrer Franz Hauber den Siegespokal der südwestdeutschen AvD-Meisterschaft. Der Formelfahrer Thomas Wöhrle gewann den Formel-Renault-Cup.


1993Erneut konnten die aktiven Fahrer ein erfolgreiches Jahr verbuchen. Mit dem Titel "süddeutscher Meister Pop Kart 125" schnitt Roland Schneider am Besten ab. Die Motorradfahrer Siegfried Frommknecht und Peter Koller beschlossen die Saison mit einem 8. Platz bis 500 ccm und einem 7. Platz bis 250 ccm in der deutschen Straßenmeisterschaft. Erfolgreichster Slalomfahrer war einmal mehr Franz Hauber! - Kartfahren - heißt das neue Hobby unter den lizenzfreien Fahrern, das sich wie eine Seuche im Clubleben ausbreitete. Auf dem Feneparkgelände konnte der 13. ONS-Cambodunum-Rennslalom und der Allgäu-Bodensee-Pokal Lauf durchgeführt werden. Wie jedes Jahr half der Verein wieder bei der Stadtmeisterschaft für Automobile mit. Mangels Sponsoren werden die Formelfahrer Thomas Wöhrle und der Motorradfahrer Siegfried Frommknecht für die Saison 94 pausieren müssen.

 

1994


Am Jahresende wurde das Fest "25 Jahre MSC Scuderia Kempten" mit vielen geladenen Gästen in der Festhalle Dietmannsried gefeiert. Auch die Aktiven gaben diesem Jahr eine besondere Note. Der Slalomfahrer Franz Hauber sicherte sich den Gesamtsieg im Allgäu-Bodensee-Pokal, der Motorradfahrer Peter Koller belegte bei der Deutschen Straßenmeisterschaft den 4. Platz in der Klasse bis 250ccm und die Kartfahrer Gerhard Grauer und Roland Schneider fuhren in der Süddeutschen Kartmeisterschaft der Klasse Pop 100ccm den 3. Und 4. Platz heraus.

1995



Der Verein ist immer auf der Suche nach einem neuem Trainings- und Veranstaltungsgelände für die neu gegründete Jugend- und Superkartgruppe, die in Ihrem "Lehrjahr" schon ganz gut auf den bis dahin fremden Veranstaltungen abschnitten. Deshalb fand auch eine Besichtigung des Riederau Geländes mit Motorsport-vorführungen unter den Augen zahlreicher Umweltschützer und Politiker statt.
Einen besonders sportlichen Erfolg feierte der Club mit Peter Koller, der in der Deutschen Straßenmeisterschaft der Motorräder in der Klasse bis 250ccm den Meistertitel herausfuhr. Ebenfalls mit dem Motorrad erreichte Siegfried Frommknecht in der selben Serie den 3. Platz in der Klasse bis 500 ccm. Gerhard Grauer sicherte sich den Vizemeistertitel in der Deutschen Pop-Kart-Meisterschaft.

1996


 

Dank der eifrigen Jugendarbeit wurde der Club gemeinnützig und im Sommer in den "BLSV - Bayerischer Landes Sport Verband" aufgenommen. Viele neue Anschaffungen waren erforderlich, unter anderem ein Vereinsbus für die Fahrten mit der Jugend zu den zahlreichen Kart Veranstaltungen.


1997


 

Im April konnte die Jugendkart-Gruppe mit Sack und Pack in das Riederaugelände umziehen. Das Gelände wurde dann im Herbst vom Waldbauern-Verband gekauft und nun hofft der Club eine langfristige Bleibe gefunden zu haben. Mittlerweile gehören 27 Jugendliche der Kartgruppe an und die ersten Erfolge stellten sich ein. In der Bayerischen Meisterschaft belegten Timo Kieslich und Andreas Eppinger die Ränge drei und fünf. In der AvD-Trophy fuhren die beiden den 6. und 7. Platz heraus. In der Deutschen AvD-Slalom-Trophy erreichten Franz Hauber und Jakob Schleißheimer die Ränge zwei und vier.


1998


Das Riederaugelände konnte nun Gottseidank langfristig angemietet werden und durfte auch für unsere Zwecke umgebaut werden. Damit war der Startschuß für die Vereinsmitglieder gefallen und in ca. 1600 freiwilligen Arbeitsstunden wurde geschuftet was das Zeug hielt. Dank großzügiger Unterstützung von einigen Baufirmen mit diversen Maschinen und Fahrzeugen ging es verhältnismäßig schnell voran. Natürlich mußten alle "Kriegskassen" geleert werden und auch die Mitglieder halfen finanziell aus - aber die Chance durfte sich unser Verein nicht entgehen lassen. Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen!

1999


Über den Winter wurden in der Riederau noch die Toilettenanlage und der Schulungsraum ausgebaut. Am Pfingstsamstag kam dann das Jahrhunderthochwasser, der Damm des Riederaugeländes konnte den Wassermassen nicht standhalten und das ganze Gelände wurde überflutet. Bis zu 90cm hoch stand das Wasser, auch im Kartbunker, im Schulungsraum und in der Toilettenanlage. An die 5.000,-- DM Schaden entstand und vieles mußte - nachdem es gerade fertiggestellt wurde - erneuert werden. Das ganze war auch noch mit richtig Action verbunden, weil die erste Veranstaltung bereits vor der Tür stand.

 

2000


Durch die viele Arbeit blieb auch das Feiern auf der Strecke. Bereits im vergangen Jahr wurde der MSC Scuderia Kempten 30 Jahre alt. Aber dies wurde mit einem Tag der offenen Tür in der Riederau nachgeholt. Sogar der OB ließ es sich nicht nehmen der Feier beizuwohnen. In einer kleinen Ansprache dankte der 1. Vorsitzende Wolfgang Uhlemayr allen Leuten, die den Ausbau des Vereinsgeländes ermöglichten und besonders den Mitgliedern die immer wieder bei den anfallenden Arbeiten freiwillig helfen.
Die sportliche Bilanz fiel bei den Erwachsenen und bei der Jugend sehr positiv aus. Zum zehnten Mal in ununterbrochener Reihenfolge wurde Franz Hauber unter dem Bewerber "MSC Scuderia Kempten" erfolgreichster Fahrer.

2001


Ein sportlich sehr erfolgreiches Jahr liegt hinter den aktiven Fahrern. Die Erfolgreichste Fahrerwertung gewann Andreas Eppinger, der die deutsche AvD-PRO-2000-Meisterschaft in der Klasse Advanced gewann, den 3. Platz in der deutschen AvD-Superkart-Meisterschaft errang und Sieger in der Superkartwertung im Schwäbisch-Alb-Pokal wurde. Das Kart-Team mit Andreas Eppinger, Patrick Hauda, Jürgen Mayrock und Timo Kieslich starteten zum ersten Mal in der AvD-PRO-2000-Rennkart-Serie. Hierfür stellte der Verein zwei Karts mit Hilfe von Sponsoren zur Verfügung. Egon Schönborn und Peter Hauda stellten sich als Mechaniker zur Verfügung. Das Jahresendergebnis lies sich dann auch sehen. In der Klasse Advanced wurde Andreas Eppinger Meister und Jürgen Mayrock mit geringem Punkterückstand vierter. Timo Kieslich und Patrick Hauda belegten in der Klasse Solid die Plätze sieben und neun. Der erfolgreichste Allgäuer Slalomfahrer Franz Hauber überlies die Vereinsmeisterschaft der Jugend. Er fuhr insgesamt 32 Klassensiege und 28 Gesamtsiege heraus. Am Jahresende stand er in der südbayerischen Meisterschaft, im Schwaben-Pokal, Schwäbisch-Alb-Pokal und der Oberlandrunde als Sieger fest und im Allgäu-Bodensee-Pokal hatte er den Klassensieg und den 2. Platz im Gesamt inne. Insgesamt sieben Veranstaltungen richtete der MSC-Scuderia Kempten aus. Der Höhepunkt war die Ausrichtung der vier Endläufe um die deutsche AvD-Meisterschaft im Superkart-Slalom auf dem Vereinsgelände Riederau.

Die Clubmeisterschaft gewann Heinz Uhlemayr vor Jürgen Tauscher und Timo Kieslich. In der Jugendwertung (unter 18 Jahre) wurde Patrick Hauda erfolgreichster Fahrer und die Clubmeisterschaft gewann Markus Berger.

2002


In diesem Jahr legte der langjährige erste Vorsitzende Wolfgang Uhlemayr sein Amt nieder und der zweite Vorstand Heinz Uhlemayr übernahm die Geschicke des Vereins. Im Laufe des Jahres wurden ein PRO-2000-Kartrennen, ein Automobilslalom, ein Jugend- und zwei Superkartslaloms und ein GEschicklichkeitsturnier zur Stadtmeisterschaft für Automobile veranstaltet. Die Wertung "erfolgreichster Fahrer" gewann Timo Kieslich aus Memmingen. er sammelte seine Punkte in den Disziplinen PRO-2000-Kartrennen, Superkartslalom und der Kemptener Stadtmeisterschaft. Patrick Hauda aus Kempten-St.Mang sicherte sich die Wertung "erfolgreichster Jugendfahrer". Er startete in den Disziplinen PRO-2000-Kartrennen, Jugend- und SUperkartslalom. Die Clubmeisterschaft gewannen bei den Erwachsenen Heinz Uhlemayr aus Krugzell-Vocken und bei der Jugend Michael Nowak aus Krugzell.
Dem Slalomfahrer Franz Hauber aus Pfronten gratulierte der Verein zu seinen Erfolgen. Er fuhr 28 Gessamtsiege, 31 Klassensiege, zwölf zweite und drei dritte Plätze. Er errang den Gesamtrang im Schwäbisch-Alb-Pokal, in der Münchner Stadtmeisterschaft und im SChwaben-Pokal, den zweiten Platz in der oberbayerischen ADAC-Slalom-Meisterschaft und den vierten Platz im ALlgäu-Bodensee-POkal. Zudem wurder er vom ADAC Südbayern mit dem Sportabzeichen in Gold mit Brillanten ausgezeichnet.

2009


40 Jahre MSC Scuderia Kempten

Am 11.August 1969 wurde der Motorsportclub, zunächst mit dem Ziel sich dem in Deutschland noch relativ unbekannten Autocross zu widmen. Die beiden Gründungsmitglieder Wolfgang und Heinz Uhlemayr sind mit dem Verein heute noch eng verbunden.

Am 6.April 1970 schloss sich der "MSC.Scuderia Kempten" als Korporativ-Club dem AVD >Automobilclub von Deutschland< an. Danach wurden die sportlichen Aktivitäten weiter ausgebaut. Es begann mit einer Orientierungsfahrt, weiter ging es mit einem Automobilslalom und einem Eisslalom, wozu auch der Verein ein starkes Fahreraufgebot stellte.

Das erste Geschicklichkeitsturnier für PKW`s  >AVD-Gymkhana

Zwei Jahre später entdeckten die Aktiven eine neue sportliche Variante, den Kartrennsport und drei Jahre später kamen  Motorradrundstreckenrennen dazu. Hierbei fuhren sich Fritz und Hubert Stölzle im Gespann bis zur Weltmeisterschaft nach vorne. Bis zum 20jährigen Bestehen hatte sich der Verein mit seinen erfolgreichen Aktiven national und international einen guten Namen erworben.

Im Jahr 1995 wurde die Jugend- und Superkartgruppe gegründet, zu dieser gehörte damals auch unser jetziger 1.Vorsitzende Andreas Eppinger. 

Kaum war das neue Vereinsgelände in der Riederau fertiggestellt, Bauzeit 1997-1999, kam am Pfingstsamstag das Jahrhunterhochwasser und zerstörte vieles.

Nach reichlicher Wiederaufbauarbeit wurden 2001 die vier Endläufe um die deutsche AVD-Meisterschaft im Superkart-Slalom ausgerichtet. Leider wurden über die Jahre die erwachsenen Aktiven weniger, die Stammfahrer wurde älter und hörten auf , alles wurde teurer und kaum mehr erschwinglich für den Nachwuchs.

Im August 2005 meldete der Club nochmals >Land unter< auf dem Vereinsgelände Riederau. Das Hochwasser war noch höher als zuvor, lief über die Verbauungen, drang in die Materialbunker, den Schulungsraum ein und zerstörte fast das ganze Vereinseigentum. Trotzdem gaben die Vereinsmitglieder nicht auf, arbeiteten weiter und konzentrierten sich auf die Förderung der Jugendgruppe.

Im vergangenen Jahr trug der MSC.Scuderia Kempten die Endläufe zur deutschen AVD-Meisterschaft im Jugendkart-Slalom aus und 2009 konnte er sein 40jähriges Bestehen feiern. Zu diesem Anlass wurde den Mitgliedern ein 2-tägiger Busausflug in den Schwarzwald, die angrenzende Schweiz und Frankreich angeboten. Unterwegs gab es eine Pause beim Rheinfall in Schaffhausen/CH, eine kleine Weinprobe in Hallau/Ch, dann ging`s über die Bergrennstrecke Oberhallau zum Bahnhof Weizen, Zustieg in die Museumsbahn Wutachtal, genannt "Sauschwänzlebahn". Angekommen im Zielort Blumberg bot das Abendessen, ein siebengängiges Menü, eine Riesenüberraschung. Dort besuchte Herr Weil vom AVD die Ausflügler und gratulierte allen mit einem Zinnteller zum Vereinsjubiläum. Am nächsten Tag besuchten sie das Automobil-Museum "Musee national-Collection Schlumpf" in Mulhouse/Frankreich und ließen sich danach entspannt nach Hause fahren.